Ausreden : Elfriede Blauensteiner - Ein Bekenntnis

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Ausreden : Elfriede Blauensteiner - Ein Bekenntnis

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783552076211

Description

»Wir alle haben, sensationsgeil, wie wir sind, die Augen nicht von dieser Frau und ihren gleichzeitig raffinierten wie ungeheuerlichen Morden lassen können, aber die Augen sind zu schwach. Es muss jemand kommen, der uns von den Augen aufs Hirn umstellt und das in den Schraubstock dieses Buches spannt, bis wir ihm nicht mehr auskommen können.« Elfriede JelinekElfriede Blauensteiner, bekannt als »schwarze Witwe«, wurde Anfang 1996 verhaftet und später wegen mehrfachen Mordes an Pflegefällen und Partnern verurteilt. Hier spricht sie in einer dokumentarischen Selbstaufzeichnung. Was man hier liest, ist kein Roman, kein Krimi, sondern ein aufgeschriebenes Leben.Hier wird ausgesagt. Aus Protokollen, Gutachten, Auskünften entsteht ein Monolog, der uns zwingt, unsere Vorstellungen von Schuld, Gerechtigkeit und Empathie neu zu justieren. Natürlich geht es darin um Schuld, aber nicht im juristischen Sinn. Ja, diese Frau hat Menschen ermordet. Aber wer mit sieben Jahren weiß, dass die eigene Mutter den Tod des Kindes mehr ersehnt als seine Gesundung, der entwickelt keinen Sinn für Moral. Es gibt Bücher, die lassen sich nicht weglegen. Nicht, weil sie unterhaltsam sind, sondern gerade, weil sie kaum erträglich sind. »Ausreden« ist ein solches Buch. Florian Klenk, geboren 1973, ist Jurist und seit 2012 Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung »Falter«. Mehrmals wurde er als Journalist des Jahres ausgezeichnet. Bei Zsolnay sind zuletzt erschienen »Bauer und Bobo« (2021), »Über Leben und Tod. In der Gerichtsmedizin« (2024) und »Ausreden« (2026). »Ein um Aufklärung ringendes, nachdenklich stimmendes Buch.« Hannes Hintermeier, FAZ, 30.01.26 »Eindrückliches Gesellschaftsporträt ... Wie viel gesellschaftliche Relevanz und Erkenntnis in der Auseinandersetzung mit Verbrechen wie diesen stecken kann, zeigt sich im Monolog auf eindrückliche Weise. Schnörkellos und lyrisch zugleich, in kurzen Versen, wird hier ein Leben voller Gewalt und Rohheit, voller Kälte und Lieblosigkeit ausgebreitet, voller Armut und Elend.« Bernhard Knödler, DLF Kultur, 30.01.26

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