Berliner Schule. Filmästhetik und Vermittlung (Bremer Schriften zur Filmvermittlung Bd.5) (2015. 320 S. zahlr. tw. farb. Abb. 220 mm)

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Berliner Schule. Filmästhetik und Vermittlung (Bremer Schriften zur Filmvermittlung Bd.5) (2015. 320 S. zahlr. tw. farb. Abb. 220 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783894728939

Description


(Text)
Kino, Sprache, Tanz. Drei Typen von Schlüsselszenen stehen im Zentrum dieses Buchs, das die Filme der Berliner Schule aus der Perspektive ihrer ästhetischen Vermittlung untersucht. Das Label Berliner Schule bündelt einen Korpus jüngerer deutscher Filme, unter anderem von Angela Schanelec, Christian Petzold, Thomas Arslan, Ulrich Köhler, Valeska Grisebach und Maren Ade, die sich durch eine eigenwillige Ästhetik auszeichnen. Die Filmvermittlungssequenzen, die Erzähl- und Tanzsequenzen, die es in diesen Filmen häufig gibt, enthalten die Vermittlungsstrategie der Berliner Schule in Miniaturform und reflektieren außerdem Vermittlungsfragen in einem weiteren Sinne (Film im Film als Form einer filmischen Vermittlung von Filmgeschichte, Erzählen als Urform der Vermittlung, Tanz als Körperübertragung).
Ausgehend von ihrer Langsamkeit, ihren distanzierten Beobachtungen und ihrer Offenheit liest Wenke Wegner das Label Berliner Schule gegen den Strich und deutet es um: Nicht nur ihre stilistischen Gemeinsamkeiten rechtfertigen die Beschreibung der Filme als Schule , sondern die Tatsache, dass sie jenseits ihrer Story eine bestimmte Form der ästhetischen Erfahrung produzieren, der eine Idee von Bildung zugrunde liegt. Mit der Annahme eines spezifischen Bildungsmoments, das in die Ästhetik eines Films eingelagert ist, schließt das Buch an eine Denktradition an, die auf Friedrich Schillers Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen zurückgeht. Es zeigt auf, wie die Ästhetik dieser Filme Beunruhigung, Nicht-Affirmation und Infragestellung auslöst und kritische Reflexion ermöglicht. Die Neuartigkeit von Wegners Ansatz besteht darin, ästhetische und pädagogische Dimensionen des Films zusammen zudenken, die im Bereich der wissenschaftlichen Untersuchung bisher unterschiedlichen Wissenschaftsfeldern zugeordnet wurden.
In einem komplexen interdisziplinären Feld und aus intensiven Beobachtungen vermeintlich kleiner Details zieht Wegner interessante Schlussfolgerungen und eröffnet sowohl für die Kunst-, Film- und Medienwissenschaft, wie auch für die Film- und Kunstpädagogik neue Perspektiven für die Forschung.

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