Selbst-Gerechtigkeit : Zum Verhältnis von Juristenpersönlichkeit, Urteilsrichtigkeit und "effektiver Strafrechtspflege" (2., überarb. Aufl. 2014. 376 S. 227.0 mm)

Selbst-Gerechtigkeit : Zum Verhältnis von Juristenpersönlichkeit, Urteilsrichtigkeit und "effektiver Strafrechtspflege" (2., überarb. Aufl. 2014. 376 S. 227.0 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783848702886

Description


(Text)
Im Kriminalprozess h ngt die Wahrheit der im Urteil erz hlten Geschichte eines Verbrechens nicht zuletzt davon ab, ob sich die beteiligten Juristen selbst gerecht werden k nnen: Je weiter man von der Wahrheit entfernt bleibt, desto weniger gerecht fallen Schuldfeststellung und Reaktion oder Sanktion aus. Um sich gerecht werden zu k nnen Selbst-Gerechtigkeit , muss man die eigene Selbstgerechtigkeit berwinden. Tats chlich l sen institutionelle Routinen jedoch einen psychischen Abwehrvorgang aus und verst rken ihn. Die Aufl sung von Selbstgerechtigkeit gelingt daher am ehesten in einer deinstitutionalisierenden Umgebung, in der Selbsterkenntnis auch bez glich der professionellen Person und ihres Handelns m glich ist. In seiner, schon in der ersten Auflage Ma st be setzenden Untersuchung beschreibt Dirk Fabricius zum einen die Vorg nge der gesellschaftlichen Produktion von Unbewusstheit (Erdheim) in der Strafjustiz durch und bei den beteiligten Juristen. Zum anderen berichteter von exemplarischen Erfahrungen, die ber die psychoanalytisch inspirierte Themenzentrierte Interaktion (Ruth C. Cohn) zu mehr Selbst-Gerechtigkeit f hren k nnen. Die zweite, vollst ndig berarbeitete Auflage zeigt auf, dass die Fragestellung auch nach 20 Jahren nichts von Ihrer Aktualit t verloren hat.

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