Schönheit und Konflikt : Umrisse einer allgemeinen psychoanalytischen Ästhetik (Imago)

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Schönheit und Konflikt : Umrisse einer allgemeinen psychoanalytischen Ästhetik (Imago)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783837921823

Description

Auf der Grundlage des innovativen Konzepts der kinästhetischen Semantik legt der Autor eine psychoanalytische Ästhetik vor, die die Künste durch eine verbindende Theorie interpretiert. Ausgehend von spezifischen Analysen im Bereich von Musik, Malerei und Poesie werden die Mechanismen des Ästhetischen aufgedeckt, die sich auch auf die Massenkultur des Films oder des Produktdesigns übertragen lassen. »Über die Schönheit«, schreibt Freud, wisse die Psychoanalyse »am wenigsten zu sagen«; auch Adorno bemängelt das Fehlen einer Vorstellung darüber, wie Kunst psychoanalytisch aufzufassen sei. Auf der Grundlage des innovativen Konzepts der kinästhetischen Semantik legt der Autor eine psychoanalytische Ästhetik vor, die die Künste durch eine verbindende Theorie interpretiert. In Auseinandersetzung mit Philosophie und Ritualtheorie wird gezeigt, auf welchem Weg Kunst den Bewusstseinszustand des Rezipienten transformiert und die für die Kunstbegegnung charakteristische veränderungsoffene Berauschung erzeugt. Ausgehend von spezifischen Analysen im Bereich von Musik, Malerei und Poesie werden die Mechanismen des Ästhetischen aufgedeckt, die sich auch auf die Massenkultur des Films oder des Produktdesigns übertragen lassen. InhaltDanksagungEinleitung Kapitel 1Urformen der Kunst - Die altsteinzeitliche BildhöhleDie altsteinzeitliche BildhöhleSchamanistisches Ritual und ästhetischer ProzessErste AbleitungenDie Schönheit des ästhetischen Objekts,die Schönheit des ästhetischen Prozesses und die AngstKapitel 2Positionen der philosophischen Ästhetik - Vom Leiden des Schönen im Reich der RationalitätZum Dialog mit NachbardisziplinenPlaton und der unbetrauerte Verlust des SinnlichenBaumgarten und der Keil der Schönheit im Leib der PhilosophieDie Welt als Hades des Willens - Sexualität und Kunst als ErlösungAugenblick und Dauer im ästhetischen ProzessDie Schönheit der sexuellen BegegnungDer Schrecken als Kategorie des ÄsthetischenRitualisierung und die innere Ordnung des ästhetischenProzessesKapitel 3Die kinästhetische Semantik - Strukturen sinnlicher ErkenntnisDie kinästhetische Semantik - Ein ÜberblickFreuds Fragmente einer Theorie der WahrnehmungUmrisse einer Theorie der Schönheit bei Freud - Die komplementäre Beziehungvon Sublimation und VorlustDer Rhythmus als Organisator des ästhetischen ProzessesSchönheit und SexualitätReligiosität zwischen Spiritualität und OrthodoxieKapitel 4Von Ferenczi bis Ogden - Körperselbst und WahrnehmungsbeziehungWahrnehmungsbeziehung und Diskoordination - Die Grenzen des Konzepts von Merleau-PontyDer kinästhetische Modus und das KörperselbstDer SprechaktSprache und ZeitrasterKlinische Konzepte zur kinästhetischen BeziehungWahrnehmungsbeziehung und NormalitätSexualität als WahrnehmungsbeziehungKonfliktstrukturenKapitel 5Das Rituelle und die ästhetische Form in der MusikRitualisierung, Totalisierung und Seduktion - Auf dem Weg in die PräsenzerfahrungDer Klang und andere Mechanismen der VerführungMusik und RitualforschungZur Psychoanalyse des RituellenZur Struktur des RituellenTraumfabrik Kino - Zur Psychologie der TotalisierungSchönheit und KonfliktKapitel 6Die Rolle der kinästhetischen Semantik in den bildenden KünstenMalerei und TranszendenzArchitektur - Zur Formensprache des rituellen GebäudesSkulptur - Transzendenz und InkarnationProjektionsraum Natur - Begütigungen des NaturschönenMalerei - Das Stillleben als Vorbote einer Ästhetik des TodesInnerweltliche Transzendenz und Endlichkeit - Die Erfahrung von Tod und Leben im StilllebenKapitel 7Narration und Aisthesis - Ästhetische Gesetze der lexikalischen SemantikSprache und Entfremdung - Utopie und AtopieÄsthetische Mechanismen der Sprache - Metonymie und MetapherMetonymie und NarrationDie Metapher und die Erzeugung von SinnSprachkunst als DoppelstrukturDie Wahrnehmung der Sprache im GedichtMetonymie und RitualisierungKlang, Rhythmus, Stimme - Die poetische SpracheDer Kriminalroman als Ritus der ModerneDer Kreuzweg des postreligiösen SubjektsSchrebers »Nervensprache« und die Torsion des SymbolischenKapitel 8Die Rolle des Ästhetischen in der spontanen Ritualisierung postreligiöser Gesellschaften Von den Megariten kohärenter Gesellschaftenzu einem heteronomen Teppich weicher RitualisierungenDer iKult als postreligiöses Totem - Produktdesign und psychoanalytische RitualtheorieKultort Kino - Struktur und Funktionalität der modernen BildhöhleMischwesen im Sportstudio - Die Rolle des Körperkultes in der ästhetisierten GesellschaftDas Zerbrechen der Vase - Zur Frage des ästhetischen Raums bei Ai WeiweiKapitel 9»Der Arbeit einer Psychoanalyse vergleichbar« - Die Katharsis und das Ethos des ÄsthetischenEthische Implikationen der kinästhetischen SemantikMelodie und Mythos - Die Katharsis bei AristotelesAbreaktion oder Übertragung? - Die Katharsis bei FreudLacan und die Ethik der PsychoanalyseÉlever un objet à la dignité de la ChoseBegehren und KatharsisDie Rolle der kinästhetischen Semantik in der KatharsisWas bedeutet die Abstraktion anderes als einen Verlust?Moral versus EthikZur Psychologie der KreativitätDas Ethos des KinästhetischenLiteraturRegister Sebastian Leikert, Dr. en Psychanalyse, Dipl.-Psych., ist Psychoanalytiker in freier Praxis in Karlsruhe und Mitbegründer des Coesfelder Arbeitskreises Psychoanalyse und Musik. Arbeiten zur Methodik und Begründung psychoanalytischer Forschung; analytische Prozessforschung. »Leikert liefert einen wichtigen Beitrag zur psychoanalytischen Kunstbetrachtung und eine einleuchtende Theorie dafür, was Künstler tun.« Matthias Oppermann, PSYCHE, Februar 2014 »Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Leikerts Buch zur allgemeinen psychoanalytischen Ästhetik genau das vorlegt, was man sich davon wünschen kann: eine Verführung, in einen ko-kreativen Prozeß einzusteigen, sich erfassen zu lassen und in Anerkennung von Fusion und Differenz das Wahrgenommene zu erganzen. Solcherart den Anforderungen an eine ästhetische Wissenschaft (oder wissenschaftliche Ästhetik?) gerecht zu werden, ist einfach schön.« Timo Storck, Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis, 3/4 2012 »Das anspruchsvolle Werk von Sebastian Leikert stellt auf Grund des enormen ästhetisch-philosophischen-psychoanalytischen Gehalts an den Leser hohe Anforderungen, führt diesen aber in den sicheren komplexen Schlussfolgerungen lohnend zu einem profunden Ansatz einer psychoanalytischen Ästhetik. Sebastian Leikerts Untersuchung zeichnet sich durch eine fundierte wissenschaftlicher Arbeit aus, die den Zusammenhang von Psychoanalyse und Ästhetik bedeutsam erhellt.« Dr. Georg Franzen, Musik-, Tanz- und Kunsttherapie 4/2013

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