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Description
(Text)
Für die Lösung der Irrtumsproblematik haben die verschiedenen Rechtsordnungen verschiedene Wege beschritten. In Frankreich bildet das Grundprinzip der autonomie de la volonté den Ansatzpunkt. Ein außerordentlich vage formulierter Gesetzestext ermöglichte jedoch einen steten Wandel bei der Gewichtung der widerstreitenden Interessen. So ist es in neuerer Zeit vor allem die moralisation du contrat , die eine Vertragsannulierung von Schutzbedürfnis und Schutzwürdigkeit des Irrenden abhängig macht. Auch ökonomische Gesichtspunkte spielen hierbei eine Rolle. Die Arbeit behandelt die Entwicklung der französischen Irrtumsdogmatik bis in die jüngste Zeit hinein, wobei der Akzent auf der neueren Entwicklung liegt.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Historische und dogmatische Grundlagen der Irrtumslehre - Irrtumskategorien des französischen Zivilrechts - Allgemeine Beachtlichkeitsvoraussetzungen eines rechtsgeschäftlichen Irrtums - Rechtsfolgen eines beachtlichen Irrtums - Beweisfragen.
(Author portrait)
Die Autorin: Tonja Gaibler wurde 1968 in Ingolstadt geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg. 1. juristische Staatsprüfung 1993. Seit Juli 1994 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtsvergleichung an der Universität Regensburg. Seit April 1995 Referendariat in Regensburg.