Grenzen der Ordnung : Bausteine einer Philosophie des politischen Handelns nach Plessner und Foucault. Dissertationsschrift (Campus Forschung)

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Grenzen der Ordnung : Bausteine einer Philosophie des politischen Handelns nach Plessner und Foucault. Dissertationsschrift (Campus Forschung)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783593378787

Description

Kaum jemand glaubt, dass sich physische Gewalt aus der Welt schaffen lässt. Staat und Gesellschaft können Gewalt nur bändigen, wenn sie selbst Gewalt anwenden. Unter diesem Aspekt setzt sich Norbert Axel Richter mit Carl Schmitts und Jürgen Habermas Theorien zum Verhältnis von politischem Handeln und politischer Ordnung auseinander und bringt sie in Beziehung zu Foucaults Analytik der Macht und Plessners politischer Anthropologie. Daraus entwickelt er ein Konzept des erfindungsreichen politischen Konflikthandelns, in dem er ein gewaltminderndes Potenzial sieht. Kaum jemand glaubt, dass sich physische Gewalt aus der Welt schaffen lässt. Staat und Gesellschaft können Gewalt nur bändigen, wenn sie selbst Gewalt anwenden. Unter diesem Aspekt setzt sich Norbert Axel Richter mit Carl Schmitts und Jürgen Habermas' Theorien zum Verhältnis von politischem Handeln und politischer Ordnung auseinander und bringt sie in Beziehung zu Foucaults Analytik der Macht und Plessners politischer Anthropologie. Daraus entwickelt er ein Konzept des erfindungsreichen politischen Konflikthandelns, in dem er ein gewaltminderndes Potenzial sieht. Vorwort1. Antagonismus und Ordnungsstiftung: Carl Schmitt1.1 Zugangsweise1.2 Freund und Feind1.3 Der Krieg1.4 Entscheidung und Ordnungsstiftung1.5 Spiel und Tragik1.6 Politische Anthropologie2. Kommunikatives Handeln und demokratischer Rechtsstaat:Jürgen Habermas2.1 Theorie des kommunikativen Handelns2.1.1 Rationalität2.1.2 Handlung und Handlungskoordinierung2.1.3 Handlungsrationalität und Verständigung2.1.4 Der Konsens als Ziel der Verständigung2.1.5 Typologie sprachlich vermittelter Interaktionen2.1.6 Rationalisierung und Reproduktion der Lebenswelt2.2 Recht und Gesellschaft2.2.1 Voraussetzungen und Methoden2.2.2 Recht und Moral2.2.3 Funktionen des Rechtsmediums2.2.4 Das Prozeßmodell der politischen Willensbildung2.2.5 Verfahrensdemokratie und Zivilgesellschaft2.2.6 Schlußfolgerungen2.3 Ausblick auf eine politische Artikulationstheorie3. Analytik von Machtbeziehungen: Michel Foucault3.1 Politische Theorie unter dem Aspekt des Ordnungsproblems3.2 Historische Methode und politische Kritik3.3 Schwierigkeiten mit dem Machtbegriff3.4 Das Kriegsmodell des Politischen3.5 Machtanalytik und Spielbegriff im Spätwerk3.6 Anschlußmöglichkeiten4. Philosophische Anthropologie des Politischen:Helmuth Plessner4.1 Die Unbestimmtheit des Menschen4.2 Philosophische Anthropologie als phänomenologische Biologie:Die Stufen des Organischen und der Mensch4.3 Paradoxalität als Denkform4.4 Die anthropologischen Grundgesetze4.5 Die ontologische Zweideutigkeit der Seele in den Grenzen derGemeinschaft4.6 Die Unergründlichkeit des Menschen in Macht und menschlicheNatur4.7 Der Mensch als Macht4.8 Der Spielbegriff und seine Bedeutung in Plessners politischerAnthropologie4.8.1 Ein Definitionsversuch4.8.2 Die Spieldimension der menschlichen Existenz:Huizinga und Plessner4.8.3 Spiel und Diplomatie in den Grenzen der Gemeinschaft4.9 Plessner und Schmitt4.10 Der Mensch im Spiel und der Mensch als Schauspieler inPlessners Schriften nach 19334.11 Spiel und Wettkampf: Caillois, Plessner, Huizinga und einigesystematische Aspekte5. Artikulation und politisches Handeln5.1 Die artikulatorische Konstitution empirischer Subjekte5.2 Dialektik der Artikulation5.3 Artikulation und Ironizität im Handeln5.4 Inventives strategisches Handeln5.5 Spiel und Differenz5.6 Grenzen politischer Ordnung und Grenzen der politischenRechtsphilosophie5.7 Politische Handlungstheorie als Kunstlehre: Situationsanalytikund Strategik5.8 Agonales Handeln in Freund-Feind-Konstellationen: Beispiele5.9 SchlußLiteraturSiglen Norbert Axel Richter ist Philosoph und promovierte an der Universität Potsdam. "Das Buch ist nicht nur in der Sache anregend und überzeugend, sondern (...) auch noch ein intellektuelles Vergnügen." (Philosophisches Jahrbuch)

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