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Description
Was macht die anhaltende Faszination am Werk Thomas Bernhards aus? Der neue Profile-Band über den »toten Giganten« (Elfriede Jelinek) zur Ausstellung im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek ab 30. April 2026»An diesem toten Giganten wird niemand mehr vorbeikommen«, schrieb Elfriede Jelinek in ihrem Nachruf auf Thomas Bernhard im Februar 1989. Was fasziniert heute an diesem unverwechselbaren Autor, radikalen Provokateur und vermeintlichen Misanthropen? Wie lässt sich das anhaltende Interesse an Übersetzungen, Inszenierungen, literarischen Fortschreibungen erklären? Und ist Thomas Bernhards Stil tatsächlich so leicht imitierbar, wie manchmal behauptet? Der Band rückt nie gezeigte Fundstücke in den Fokus, darunter Manuskripte, Briefe und Fotografien aus allen Lebensphasen: von der Landgarderobe bis zum New Yorker Hemdenkauf, von Kinderzeichnungen bis zu selbstentworfenen Möbeln. Neue Einblicke in sein Werk zeigen Bernhard weniger als Propheten einer verfinsterten Welt, vielmehr als einen wachen Beobachter, der die zentralen Themen unserer Existenz auf einzigartige Weise zur Sprache bringt: unser Verhältnis zur Natur, zum Körper, zu den uns prägenden Gebäuden und Institutionen - schließlich zur Überlebensnotwendigkeit menschlicher Nähe.Mit Beiträgen u. a. von Alexander Honold, Renate Langer, Thomas Macho, Manfred Mittermayer, Fatima Naqvi, Theresia Prammer, Eduardo Souto de Moura. Bernhard Fetz, Literaturwissenschaftler, Kritiker und Direktor des Literaturarchivs und des Literaturmuseums der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. Zuletzt erschienen: »Ernst Jandl. Biografie einer Stimme« (2025). Katharina Manojlovic ist Kuratorin, Autorin, Kulturwissenschaftlerin und Mitarbeiterin am Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek. Zahlreiche Beiträge zur Literatur, zur zeitgenössischen Kunst und zum Medium Fotografie. Juliane Werner ist Komparatistin und Kulturwissenschaftlerin, Mitarbeiterin der Forschungsstelle Thomas Bernhard an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Leiterin des Forschungsprojekts »GlobalBernhard« an der Universität Wien.



