Geschichte der Gouvernementalität.Bd.1 : Sicherheit, Territorium, Bevölkerung. Vorlesungen am Collège de France 1977-1978 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (8. Aufl.)

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Geschichte der Gouvernementalität.Bd.1 : Sicherheit, Territorium, Bevölkerung. Vorlesungen am Collège de France 1977-1978 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) (8. Aufl.)

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Description

Diese Vorlesungen Michel Foucaults am Collège de France stehen am Anfang eines der wirkmächtigsten Konzepte der modernen Sozialwissenschaften und Politischen Philosophie - der "Gouvernementalität". Foucaults zweibändige Geschichte der Gouvernementalität entwickelt diesen Begriff und seine theoretischen Implikationen anhand einer materialreichen Analyse der Genese des modernen Liberalismus und seines Schattens: der Biomacht. Während der erste Band den Akzent auf die Beziehungen zwischen der Regierungskunst, der Normalisierung und der Subjektivierung legt, konzentriert sich Die Geburt der Biopolitik auf den Neoliberalismus und die komplexen Relationen, die er mit dem Staat unterhält. Hinter allen historischen, soziologischen, politischen und ökonomischen Untersuchungen steht aber das, was für Foucault das eigentliche Interesse des Philosophen ausmacht: die "Politik der Wahrheit". "Allgemeine Perspektive der Vorlesung: Die Untersuchung der BioMacht. - Fünf Vorschläge zur Analyse der Machtmechanismen. - Rechtssystem, Disziplinarmechanismen und Dispositive der Sicherheit. Zwei Beispiele: a) die Bestrafung des Diebstahls; b) die Behandlung von Lepra, Pest und Pocken.
Allgemeine Züge der Sicherheitsdispositive (2): Das Verhältnis zum Ereignis: Die Kunst des Regierens und die Behandlung des Aleatorischen. - Das Problem des Nahrungsmangels im 17. und 18. Jahrhundert. - Von den Merkantilisten zu den Physiokraten. - Unterschiede zwischen Sicherheitsdispositiv und Disziplinarmechanismus in der Art, das Ereignis zu behandeln. - Die neue gouvernementale Rationalität und die Emergenz der »Bevölkerung«. - Schlußfolgerung zum Liberalismus: Die Freiheit als Ideologie und Regierungstechnik.
Allgemeine Züge der Sicherheitsdispositive (3): Die Normalisierung. - Normation [normation] und Normalisierung. - Das Beispiel der Epidemie (die Pocken) und die Impfkampagnen im 18. Jahrhundert. - Emergenz neuer Begriffe: Fall, Risiko, Gefahr, Krise. - Die Normalisierungsformen in der Disziplin und in den Sicherheitsmechanismen. - Einsetzung einer neuen politischen Technologie: die Regierung der Bevölkerungen. - Das Problem der Bevölkerung bei den Merkantilisten und den Physiokraten. - Die Bevölkerung als Operator von Transformationen in den Wissensarten: Von der Analyse der Reichtümer zur politischen Ökonomie, von der Naturgeschichte zur Biologie, von der allgemeinen Grammatik zur historischen Philologie.
Das Problem der »Regierung« im 16. Jahrhundert. - Multiplizität der Regierungspraktiken (Leitung des Selbst [gouvernement de soi], Seelenführung [gouvernement des a mes], Lenkung der Kinder [gouvernement des enfants] usw.) - Das spezifische Problem der Regierung des Staates. - Der Stein des Anstoßes für die Regierungsliteratur: Der Fürst von Machiavelli. - Kurze Rezeptionsgeschichte des Fürsten bis ins 19. Jahrhundert. - Die Kunst des Regierens, unterschieden vom einfachen Geschick des Fürsten. - Beispiel für diese neue Kunst des Regierens: Le Miroir politique von Guillaume de La Perrie re (1555). - Eine Regierung, die ihr Ziel in den zu lenkenden »Dingen« sieht. - Rückzug des Gesetzes zugunsten verschiedener Taktiken. - Die historischen und institutionellen Hindernisse für die Anwendung dieser Kunst des Regierens bis zum 18. Jahrhundert. - Das Problem der Bevölkerung als wesentlicher Faktor bei der Aufhebung der Blockade der Regierungskunst. - Das Dreieck Regierung-Bevölkerung-politische Ökonomie.
Warum die Gouvernementalität untersuchen? - Das Problem des Staates und der Bevölkerung. - Erinnerung an das Gesamtprojekt: Dreifache Umstellung der Analyse hinsichtlich a) der Institution, b) der Funktion, c) des Objekts. - Thema der diesjährigen Vorlesung. - Elemente einer Geschichte des Begriffs »Regierung«. Sein semantisches Feld vom 13. bis zum 15. Jahrhundert. - Die Idee der Regierung der Menschen [gouvernement des hommes]. Ihre Quellen: A) die Organisation einer pastoralen Macht im vorchristlichen und christlichen Orient; B) die Gewissensleitung.
Analyse des Pastorats (Fortsetzung). - Das Problem der Beziehung Hirte-Herde in der Literatur und im griechischen Denken: Homer, die pythagoreische Tradition. Seltenheit der Hirten-Metapher in der klassischen politischen Literatur (Isokrates, Demosthenes). - Eine wichtige Ausnahme: Platons Politikos. Der Gebrauch der Metapher in den anderen Texten Platons (Kritias, Nomoi, Politeia). Die Kritik an der Idee eines Hirten-Magistrats im Politikos.
Analyse des Pastorats (Schluß). - Spezifität des christlichen Pastorats im Vergleich zu den orientalischen und hebräischen Traditionen. - Eine Kunst, die Menschen zu regieren. Ihre Rolle in der Geschichte der Gouvernementalität.
Der Begriff des »Verhaltens«. - Die Krise des Pastorats. - Die Verhaltensrevolten im Feld des Pastorats.
Von der Pastoral der Seelen zur politischen Reg Foucault, MichelPaul-Michel Foucault wurde am 15. Oktober 1926 in Poitiers als Sohn einer angesehenen Arztfamilie geboren und starb am 25. Juni 1984 an den Folgen einer HIV-Infektion. Nach seiner Schulzeit in Poitiers studierte er Philosophie und Psychologie in Paris. 1952 begann seine berufliche Laufbahn als Assistent für Psychologie an der geisteswissenschaftlichen Fakultät in Lille. 1955 war er als Lektor an der Universität Uppsala (Schweden) tätig. Nach Direktorenstellen an Instituten in Warschau und Hamburg (1958/1959) kehrte er 1960 nach Frankreich zurück, wo er bis 1966 als Professor für Psychologie und Philosophie an der Universität Clermont-Ferrand arbeitete. In diesem Zeitraum erschien 1961 seine Dissertationsschrift Folie et déraison. Histoire de la folie à l'âge classique (dt.: Wahnsinn und Gesellschaft). Er thematisierte darin die Geschichte des Wahnsinns und das Zustandekommen einer Abgrenzung von geistiger Gesundheit und Krankheit und die damit einhergehenden sozialen Mechanismen. 1965 und 1966 war er Mitglied der Fouchet-Kommission, die von der Regierung für die Reform des (Hoch-)Schulwesens eingesetzt wurde. 1966 wurde Les mots et les choses - Une archéologie des sciences humaines (dt.: Die Ordnung der Dinge) veröffentlicht, worin er mit seiner diskursanalytischen Methode die Wissenschaftsgeschichte von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert untersuchte. Nach einem Auslandsaufenthalt als Gastprofessor in Tunis (1965-1968) war er an der Reform-Universität von Vincennes tätig (1968-1970). 1970 wurde er als Professor für Geschichte der Denksysteme an das renommierte Collège de France berufen. Gleichzeitig machte er durch sein vielfältiges politisches Engagement auf sich aufmerksam. In diesem Kontext entstand die Studie Surveiller et punir (dt.: Überwachen und Strafen). 1975-1982 unternahm er Reisen nach Berkeley und Japan sowie in den Iran und nach Polen.

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