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Description
(Short description)
Nach der Flucht seiner Regierung ins Exil setzte Polen ab Ende September 1939 den Verteidigungskampf fort. Zusammen mit der Exilregierung bildete die im okkupierten Inland omnipräsente Widerstandsorganisation ZWZ/AK den Polnischen Untergrundstaat. Die Untersuchung stellt den bisher ersten Versuch einer monographischen Erfassung der Thematik aus juristischer Sicht dar. Unter Berufung auf teilweise neu erschlossenem Quellenmaterial analysiert der Autor die rechtliche Dimension des Faktischen - des Überlebenskampfes einer existenzbedrohten Nation.
(Text)
Nach der Flucht seiner Regierung ins Exil setzte Polen ab Ende September 1939 den Verteidigungskampf fort. Zusammen mit der Exilregierung bildete die im okkupierten Inland omnipräsente Widerstandsorganisation ZWZ/AK den Polnischen Untergrundstaat. Neben strikt militärischen und ziviladministrativen Branchen fand im Schatten der besatzungstypischen Gewaltregimes des Dritten Reiches und der Sowjetunion eine »rein polnische« Gerichtsbarkeit statt. Sie stützte sich auf das geltende Vorkriegsrecht, das von kriegsbedingter Spezialgesetzgebung flankiert wurde. Überwiegend konzentriert in den Ballungszentren Warschau und Krakau sprachen jene Sondergerichte Recht im Namen der Republik Polen.Die Untersuchung stellt den bisher ersten Versuch einer monographischen Erfassung der Thematik aus juristischer Sicht dar. Unter Berufung auf teilweise neu erschlossenem Quellenmaterial analysiert der Autor die rechtliche Dimension des Faktischen - des Überlebenskampfes einer existenzbedrohten Nation.
(Table of content)
EinleitungGegenstand und Ziele der Untersuchung - Forschungsstand - Quellenlage - Terminologie und Übersetzungen - Aufbau der Arbeit1. Polskie Panstwo Podziemne - der Polnische UntergrundstaatEntstehung und Vorgänge im Ausland - Vorgänge im Inland: Fortsetzung der Heimatverteidigung - Zwischenergebnis2. UntergrundgerichtsbarkeitGrundriss - Genese und Institutionalisierung - Untergrundgerichtsbarkeit als echte Gerichtsbarkeit - Zwischenergebnis3. Verfahren vor dem UntergrundgerichtRechtsquellen - VerfahrensablaufGesamtergebnisAnhängeLiteraturverzeichnis, ArchivmaterialGesetzesverzeichnis, Personen- und Sachverzeichnis
(Review)
»Er ist mit der Sammlung und Verwertung der unentbehrlichen historischen Daten gut zurechtgekommen und hat eine äußerst gelungene juristische Analyse der in den Normativakten enthaltenen Vorschriften sowie der gerichtlichen Archivurkunden durchgeführt. Die vorliegende Publikation kann ich daher mit voller Überzeugung empfehlen.« Prof. Dr. Andrzej Wrzyszcz, in: Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte, 43. Jg. 2021 Nr.1/2 »That is why Oscar Szerkus´s book is a guide for the German audience to the history of the Polish resistance in 1939-1945, in which the Underground judiciary serves only as a good starting point to learn about the phenomenon of the Polish Underground State in the years of World War II. It is also a comprehensive look at the Polish military effort in this war. And that already required an exceptional erudition, which Oscar Szerkus impressed me with.« Leszek Kania, on: Przeglad Historyczno-Wojskowy, 3/2019
(Text)
»Special Courts of the Polish Underground State«Having collapsed in September 1939, the Polish government reconvened in London, from where it continued legislative business. It organised the resistance in occupied Poland and supervised its jurisdiction. In accordance with distinct provisions in the Polish constitution, the Underground State became the only successor of pre-war Poland. Special Courts were the courts of the Polish Underground State. In an unprecedented approach this study examines the legal grounds for a Polish jurisdiction and their practical implementation under the dire circumstances of continued war and occupation.