Full Description
Globalisierung, Digitalisierung und die Dringlichkeit globaler Herausforderungen verschieben die traditionellen Grenzen des Rechts. In der Folge stehen Demokratien unter Druck, weil zentrale Entscheidungen zunehmend außerhalb nationaler Verfahren fallen. Am Beispiel der Schweiz zeigt Charlotte Sieber-Gasser, wie sich dadurch Machtverhältnisse zwischen Legislative, Exekutive und Judikative verschieben und direktdemokratische Mitsprache geschwächt wird. Die Analyse verbindet rechtsempirische Daten mit normativer und rechtstheoretischer Reflexion. Im Fokus stehen das öffentliche Wirtschaftsrecht, die Europäisierung und die Rolle der Generationengerechtigkeit als Staatszweck. Die Autorin liefert eine präzise Diagnose der institutionellen Herausforderungen und entwirft Lösungsansätze für eine internationalisierte Demokratie, die Legitimität, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern kann.
Contents
Vorwort
Einleitung
A. Terminologie und Ausgangslage
B. Die Internationalisierung des Rechts
C. Die Internationalisierung des Rechts in der Schweiz
D. Rechtsgrundlagen in der Internationalisierung des Rechts
E. Internationalisierung des öffentlichen Wirtschaftsrechts
F. Auswirkungen auf die Staatsordnung
G. Generationengerechtigkeit in der Internationalisierung des Rechts
Fazit



