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Description
(Short description)
Als Smetana im Herbst 1855 sein Klaviertrio komponierte, schrieb er sich damit den Schmerz über den Tod der vierjährigen Tochter Friederike von der Seele. Das hochemotionale Werk ist zugleich seine erste große kammermusikalische Komposition. Die öffentliche Erstaufführung im Dezember 1855 war leider kein großer Erfolg, und so begann eine langwierige Überarbeitung, bevor das Trio Ende der 1850er-Jahre seine heutige Gestalt erlangte. Smetana führte es zeitlebens gerne auf, aber einen Verleger dafür sollte er erst 1880 finden, als einer seiner Schüler kurzerhand den Hamburger Verleger Hugo Pohle zur Aufführung des Trios einlud. Smetana-Spezialist Milan Pospíil zieht für seine Edition nicht nur diese Erstausgabe, sondern auch die früheren Quellen heran und kann so in der Henle-Urtextausgabe manche Ungereimtheit des Erstdrucks beseitigen.
(Text)
Als Smetana im Herbst 1855 sein Klaviertrio komponierte, schrieb er sich damit den Schmerz über den Tod der vierjährigen Tochter Friederike von der Seele. Das hochemotionale Werk ist zugleich seine erste große kammermusikalische Komposition. Die öffentliche Erstaufführung im Dezember 1855 war leider kein großer Erfolg, und so begann eine langwierige Überarbeitung, bevor das Trio Ende der 1850er-Jahre seine heutige Gestalt erlangte. Smetana führte es zeitlebens gerne auf, aber einen Verleger dafür sollte er erst 1880 finden, als einer seiner Schüler kurzerhand den Hamburger Verleger Hugo Pohle zur Aufführung des Trios einlud. Smetana-Spezialist Milan Pospísil zieht für seine Edition nicht nur diese Erstausgabe, sondern auch die früheren Quellen heran und kann so in der Henle-Urtextausgabe manche Ungereimtheit des Erstdrucks beseitigen.
(Table of content)
Klaviertrio g-moll op. 15
(Text)
When Smetana composed his Piano trio in the autumn of 1855, it was an act of catharsis to recover from the death of his four-year-old daughter Friederike. This highly emotional work was also his first large-scale piece of chamber music. Its first public performance in December 1855 was regrettably not a great success, and so Smetana embarked on a protracted process of reworking it. By the late 1850s, it had reached its current form. Smetana always liked to perform it, but only found a publisher for it in 1880, when one of his pupils invited the Hamburg publisher Hugo Pohle to a performance at short notice. Smetana specialist Milan Pospísil has based this Henle Urtext edition on the first edition by Pohle, but has also drawn upon the earlier sources. This has enabled him to iron out numerous inconsistencies found in the first edition.
(Table of content)
Piano Trio g minor op. 15



