Facetten 2025 : Literarisches Jahrbuch der Stadt Linz (edition linz)

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Facetten 2025 : Literarisches Jahrbuch der Stadt Linz (edition linz)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783991263913

Description

Mit einer Comicerzählung werden die Facetten 2025 nun erstmals um eine literarische Gattung reicher. Diese Kompositionen aus Wort und Zeichnung sind in der Literatur schon einige Zeit etabliert. Der renommierte gebürtige Linzer Comic-Künstler Franz Suess lässt in seinem Beitrag sogenannte Clogs auf uns zugehen. Er schildert den Weg eines Buben und seiner Mutter nach Linz aus der Perspektive eines Kindes, das nur ein einziger, großer Wunsch antreibt: Rote Clogs!

Der Großteil der Autorinnen und Autoren der Facetten 2005 fokussiert nicht auf die medial und allseits aktuellen und präsenten Themen. In der Regel betreffen die Fragen und Inhalte Bereiche, die für diese Autorinnen und Autoren auch persönlich fassbar sind. Ausdrucksstark schreiben sie etwa über Annäherung, über Veränderungen und über Verlust, über Gender-Pay-Gap und über psychische Krisen, sie folgen auch, von Vermutungen geleitet, den Spuren eines bedeutenden Wissenschaftlers oder erzählen von einem unerfüllten Kinderwunsch.

Nicht nur die Themen der vierunddreißig Beiträge differieren, sondern auch das Alter der Verfasserinnen und Verfasser, und das wesentlich, umfasst doch die Spannweite Jahrgänge von 1947 bis 2005. Was bewegt eine zwanzigjährige Autorin? Wovon berichtet der älteste Schriftsteller der Anthologie? Von Kant und den Fragen, die sich zu unserer Welt stellen lassen, spricht die junge Lena Schwembacher, und niemand geringeren als Prometheus, den Schöpfer der Menschheit behandelt ein Gedicht ihres um mehr als ein halbes Jahrhundert älteren Kollegen. Zumindest in diesem Fall sind es existentielle Sujets, die der Autor und die Autorin umkreisen.

Eröffnet wird das Literarische Jahrbuch der Stadt Linz mit einem originären Betrag über Linz von Ute Sailer. Auch in anderen Beiträgen sind das Personal und die Handlung in der oberösterreichischen Hauptstadt angesiedelt. Für so manchen Text aber wählen die Schriftstellerinnen und Schriftsteller andere Schauplätze, beispielsweise Kärnten oder das Meer oder sogar Ostasien: Dominika Meindl führt uns mit ihrer Erzählung nach China. Oder etwa doch nicht? Führt sie uns dabei nicht eher in die Irre? Aspekte des nicht Eindeutigen durchsetzen auch weitere Texte, so etwa, wenn Günther Kaip einen Kampf zwischen zwei nicht näher definierten Protagonisten inszeniert. Das lässt die Lesenden weiterdenken oder auch eine Geschichte für sich zu Ende erzählen.

Interessanterweise ist auch von unbelebten Protagonistinnen und Protagonisten zu lesen, seien es Ohrstöpsel, wie bei Tamara Imlinger, oder wie erwähnt Clogs, bei Anna Silber bekommt ein Pullover eine besondere Bedeutung, eine Uhr dient Christine Altmüller zur Annäherung an den verstorbenen Vater und eine Zitrone lässt Maria Linschinger in einem Venezianischen Kloster auftauchen. Und auch abstrakte Akteure dienen als Motiv: Andreas Neuhauser platziert Grau im Mittelpunkt seines Beitrags und schildert die verschiedenen Nuancen dieser kaum beachteten Farbe.

Doch grau sind die Facetten 2025 in ihrer Vielfalt keineswegs, und sie laden auch diesmal immer wieder zum Schmunzeln ein, wie auch Werner Stangl belegt: Ein Pinguin auf seiner Scholle / treibt auf der Donau gegen West. / Er strickt dabei mit blauer Wolle / für seinen Nachwuchs flink ein Nest.

(Silvana Steinbacher im Vorwort)
Silvana Steinbacher, geboren 1957 im Piemont, lebt in Linz. Schauspielstudium, Studium der Politikwissenschaft, ORF-Kulturredakteurin und -Moderatorin mit Schwerpunkt Literatur und Theater (bis 2011), Diskussionsleiterin und Jury-Mitglied. Konzept und Moderation der Reihe Literatur im Dorf im DORFTV. Buchpublikationen u.a.: "Abgestempelt. Fremdsein in Österreich" (1997), "Zaungast. Begegnungen mit oberösterreichischen Autorinnen und Autoren" (2008), "Pinguine in Griechenland" (2018). Katharina Lackner, geboren 1981, lebt und arbeitet in Linz. Sie ist Künstlerin, Kuratorin und Spielexpertin. Sie setzt ihre künstlerischen Ideen in poetischen Zeichnungen, Installationen und ortsspezifischen Interventionen um. Kunstschaffen sieht sie als spielerischen - und das Spiel als kreativen Prozess. So verbindet sie Kunstproduktion und Vermittlung und schafft generationsübergreifende, immersive, partizipative Ausstellungen und Projekte mit ganzheitlichem, szenografischem Ansatz. Das Ermöglichen und Schaffen partizipativer, kreativer, spielerischer, selbstbestimmter Prozesse und Umgebungen, ob als Kunstwerk, Workshop oder Projekt, ist zentraler Bestandteil ihrer Arbeit. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in Berlin, Danzig, Leipzig, Lissabon, London, Plovdiv, Roskilde, Warschau und Wien gezeigt. Sie ist Mitglied der Galerie Maerz, des forum - Absolvent:innenverein der Kunstuniversität Linz und des Stadtkulturbeirats Linz.

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