Description
"Das ist nicht das Ende der Welt, bei Weitem nicht [...]. Ísafjördur in Nordwest-Island ist nicht das Ende [...]." Diese Worte legte der Vagabunden- und Arbeiterdichter Albert Daudistel (1890-1955) einer Figur seines Spätwerks in den Mund und deutete damit eigene Schwierigkeiten an, seinem Aufenthalt auf Island, das nicht das Exilland seiner Wahl war, Sinn zu verleihen.Dieses Buch bietet den ersten wissenschaftlich fundierten Lebensabriss zu Daudistel und enthält Analysen aller von ihm auf Island über Island verfassten Texte. Es zeigt auf, wie er versuchte, Brücken zwischen Schreib- und Denkweisen der Berliner Boheme und des deutschen Exils sowie Anforderungen der literarischen Tradition und der aktuellen Debattenlage auf Island zu schlagen.



