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Description
Die Autoren deutsche, litauische und polnische Historiker, Sprachwissenschaftler und Anthropologen behandeln die gesellschaftliche Entwicklung in Preußisch-Litauen bzw. Kleinlitauen vor und nach dem Ersten Weltkrieg. Fragestellungen sind u.a. das Verhältnis zwischen Minderheit und Mehrheit, besonders im Bereich Kultur und Bildung, die Richtungen und Folgen der Akkulturationsprozesse sowie die Schwerpunkte im kollektiven Bewusstsein der Preußisch-Litauer.
Im Mittelpunkt des Bandes steht die gesellschaftliche Entwicklung eines heute nicht mehr existierenden und bereits vergessenen Landes: »Preußisch-« oder im litauischen Sprachgebrauch »Klein«-Litauen. Die Autoren, Historiker und Kulturwissenschaftler aus Deutschland, Polen und Litauen, beleuchten in ihren Beiträgen kulturelle und soziale Veränderungen aus der Perspektive von Modernisierung und Entwicklung eines gesellschaftlichen Selbstbewusstseins vor und nach dem Ersten Weltkrieg, so z.B. das Verhältnis zwischen Minderheit und Mehrheit vor dem Hintergrund der Einigungspolitik eines Staates; die Formen der Selbstverteidigung der Minderheit gegenüber dem Staatsmonopol in Kultur und Bildungswesen; die Richtungen und Folgen von Akkulturationsprozessen oder die Schwerpunkte im kollektiven Bewusstsein der Preußisch-Litauer. Auf diese Weise entsteht ein Bild des kulturellen und sozialen Wandels in der Gesellschaft Preußisch-Litauens an der Wende zum 20. Jahrhundert. Robert Traba, geb. 1958, ist Historiker und seit 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Warschau. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Mentalitätsgeschichte in Ostmitteleuropa, im deutsch-polnischen Grenzgebiet und in Ostpreußen im 19. und 20. Jahrhundert.



