Brücken und Brüche: Impulse für die empirische Journalismusforschung : Festschrift für Markus Behmer

個数:
  • ポイントキャンペーン

Brücken und Brüche: Impulse für die empirische Journalismusforschung : Festschrift für Markus Behmer

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783869627250

Description

Journalismus ist ein Forschungsfeld im Wechselspiel der Widersprüche: Er bewegt sich zwischen Ethik und Ökonomie, Nähe und Distanz, Objektivität und Emotion. Doch diese Pole sind nicht notwendigerweise Gegensätze, sondern Spannungsfelder und komplementäre Ansätze. Sie eröffnen Reflexions- und Gestaltungsräume, die es ermöglichen, komplexe gesellschaftliche, ökonomische und technologische Anforderungen zu diskutieren und zu balancieren. Journalismus reagiert damit nicht nur auf Differenzen, sondern stellt aktiv Zusammenhänge her, er kann verbinden und trotz seiner Widersprüche auch Brücken bauen. In seiner vermittelnden Funktion verknüpft er Wissensbestände, Perspektiven und gesellschaftliche Teilbereiche und trägt so zur Kohäsion moderner Gesellschaften bei - nicht, indem er Gegensätze auflöst, sondern indem er sie sichtbar macht und in Beziehung setzt.Die Festschrift für Prof. Dr. Markus Behmer versammelt 21 Beiträge, die Journalismus als teils widersprüchliches, aber oft verbindendes gesellschaftliches Handlungsfeld erkunden. Die Texte beleuchten sowohl etablierte als auch wenig erforschte Dimensionen des Journalismus. Sie sind in ihrer Form vielfältig: Sie reichen von theoretisch-konzeptionellen Analysen über empirische Studien bis hin zu essayistischen Reflexionen und praxisorientierten Perspektiven. Trotz dieser Unterschiedlichkeit verbindet sie das gemeinsame Anliegen, Komplexität sichtbar zu machen und Journalismus dadurch in einem möglichst weiten Sinne zu verstehen: als Praxis der Berichterstattung, als Beruf, als Institution und als gesellschaftliche Deutungsinstanz.Die Beiträge gliedern sich in drei Kapitel: "Wurzeln, Gegenwart, Horizonte" nimmt historische, aktuelle und künftige Grundlagen des Journalismus in den Blick. "Innovation, Kontinuität, Transformation" untersucht das Spannungsverhältnis zwischen tradierten Formen und neuen Entwicklungen. "Ausbildung, Praxis, Transfer" richtet den Fokus auf die Anforderungen an journalistische Ausbildung und die Umsetzung im Berufsalltag.Der Sammelband richtet sich an Forschende und Studierende aus der Kommunikationswissenschaft und Journalistik, aber auch an Medienschaffende. Gero Himmelsbach: Verantwortung, Verständnis, Verbundenheit: Ein VorwortVera Katzenberger, Till Krause und Gabriele Mehling: Widersprüchlichkeit und Verbindung im Journalismus: Eine EinleitungI.Wurzeln, Gegenwart, HorizontePatrick Rössler: Kiosk: Die Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen als ProgrammJürgen Wilke: Ein 'Gangsterstreich' in der deutschen Exilpresse? Die Pariser Tageblatt ./. Pariser Tageszeitung-Affäre 1936/37 - ein NachtragPhilipp Grammes: (Über)Leben in der 'Zeitweiligkeit': Die jiddische Wochenzeitung Undzer Wort - Stimme der jüdischen Displaced Persons in Bamberg und Franken 1946/47Manfred Treml: Lokalfunk und Landesgeschichte: Eine unvollendete BeziehungsgeschichteBernd Blöbaum: Wandel verspricht Kontinuität: Die taz und ihr PublikumKinza Khan: Die antastbare Würde des Menschen: Über den Versuch der Wiederherstellung von Menschlichkeit in der KriegsfotografieJonas Schützeneder und Klaus Meier: Vielfalt vor Ort und Plattform im Dorf: Szenarien für den Lokaljournalismus 2035II.Innovation, Kontinuität, TransformationVera Katzenberger und Till Krause: Das gehört gehört: Die Rolle von journalistischen Podcasts für die digitale Medienlandschaft und innovatives StorytellingJeffrey Wimme: »TRANSPARENZ auf schwarz und weiß«: Rechts- und linksgerichtete Kommunikationsguerilla in Zeiten von InstagramAndrea Czepek und Melanie Hellwig: Der Einfluss von sozialen Medien und künstlicher Intelligenz auf Autonomie, Freiheit und Normen im LokaljournalismusDirk von Gehlen: Zehn Dinge, die du über Memes wissen musst: Eine kleine KulturgeschichteIII.Ausbildung, Praxis, TransferRudolf Stöber: Das Evangelium nach Markus: Medienkompetenz und Kommunikatorausbildung in Zeiten zunehmender MedialisierungOlaf Hoffjann: Strategische Ambiguität: ein Bamberger WerkstattberichtKristina Wied: Einblicke in Service Learning: Was die Tagungsreihe Bildkorrekturen für nachhaltige Bildung bringtBeatrice Dernbach: Interkulturelle Kompetenzen in der globalen KommunikationsgesellschaftAndré Haller: Skandale in der öffentlichen Kommunikation: Perspektiven auf ein internationales und interdisziplinäres ForschungsfeldAutor:innenverzeichnis Vera Katzenberger ist Juniorprofessorin für Digitalen Journalismus an der Universität Leipzig. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Sie studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Anglistik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Bachelor of Arts) und Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Master of Arts). Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte umfassen digitalen und datenbasierten Journalismus. Till Krause ist Professor für Medien und Kommunikation an der Hochschule Landshut. Er studierte Theater- und Medienwissenschaften, Broadcasting and Electronic Communication Arts sowie Journalistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg, der San Francisco State University und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Promotion am IPP Literatur- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind digitale Kommunikation, Journalismus, Podcasts und Storytelling sowie Einsatz und Folgen von Künstlicher Intelligenz in der Medienproduktion. Gabriele Mehling ist Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Kommunikationswissenschaft der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. In ihrer Forschung befasst sie sich u. a. mit der Rezeptionsforschung im Bereich der audiovisuellen Kommunikation. Sie studierte Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft.

最近チェックした商品