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Description
(Text)
Kompetenz in der Notlagenkommunikation bedeutet, mit Personen in Not, etwa Opfern oder Zeugen, effizient und situationsangemessen kommunizieren zu können. Im ersten Teil des Buches werden die bisherigen Bemühungen, diesen Bereich polizeipsychologisch zu erfassen, dargestellt. Weiterhin werden die Anforderungen an eine moderne, praxis- und bürgernahe Ausbildung für den Polizeivollzugsdienst und die Anstrengungen der Polizei, Trainings zu evaluieren, thematisiert.
Der zweite Teil der Dissertationsschrift widmet sich der wissenschaftlichen Evaluation eines ursprünglich für Beamte des Polizeinotrufs zur Förderung der Kommunikationskompetenz in Notsituationen entwickelten zweitägigen Trainings. Dabei stehen die formative Modifikation des Trainings, unter anderem eine Ausweitung für den Dienst auf der Straße, und die summative Evaluation der Trainingswirkungen im Vordergrund - insbesondere die Messung der Veränderungen im tatsächlichen Verhalten in simulierten Notsituationen.
Im dritten Teil des Werkes werden abschließend die Untersuchungsergebnisse und Schlussfolgerungen für die Ausbildungspraxis diskutiert. Darüber hinaus werden weiterführende Überlegungen angestellt, etwa ob eine Übertragung auf Organisationen wie die Feuerwehr oder den Rettungsdienst denkbar ist und inwiefern das evaluierte Training optimal eingesetzt, integriert und begleitet werden kann.
(Table of content)
Einleitung
1 Polizeiarbeit und Psychologie
2 Einbindung der wissenschaftlichen Psychologie in moderne Aus- und Weiterbildungskonzepte der Polizei
3 Notlagenkommunikation im Polizeivollzugsdienst
3.1 Merkmale von Notlagenkommunikationssituationen
3.2 Handlungsempfehlungen für die Kommunikation in kritischen Situationen
3.2.1 Defensive Gesprächstechniken
3.2.2 Offensive Gesprächstechniken und weitere Verhaltenshinweise
3.3 Allgemeine Verbesserung des Umgangs mit Opfern und Zeug(inn)en bei der Polizei
3.4 Aus- und Weiterbildungsbedarf im Bereich Notlagenkommunikation
4 Das Göttinger Notlagenkommunikationstraining (Müller, 2005)
4.1 Trainingsziele
4.2 Theoretische und empirische Grundlagen
4.3 Didaktischer und trainingsmethodischer Aufbau
4.4 Ablauf im Detail
4.5 Rahmenbedingungen des Trainings: Gruppe, Trainer(innen) und Material
4.6 Zielgruppe: Erweiterung des Trainings
4.7 Voruntersuchung: Überprüfung der Durchführbarkeit und Feststellung von Modifikationsbedarf
4.8 Modifikation des Trainings
5 Evaluation - Hintergründe, Ziele und Gegenstandsbestimmung
5.1 Die theoretische Verortung: Ein Rahmenkonzept zur Programmevaluation
5.2 Die Empirie: Evaluationsstudien in polizeidienstlichen Praxisfeldern und Evaluation von Kommunikationstrainings
5.3 Die Ebenen der Erfolgskriterien einer Evaluation
5.4 Evaluationsbedarf und Fragestellung der Evaluationsstudie
6 Empirische Wirksamkeitsüberprüfung des Notlagenkommunikationstrainings
6.1 Untersuchungsziel
6.2 Untersuchungshypothesen
6.3 Untersuchungsdesign
6.4 Operationalisierung
6.4.1 Abhängige Variablen
6.4.2 Verwendete Untersuchungsinstrumente
6.5 Durchführung der Untersuchung
6.6 Beschreibung der Stichprobe
6.7 Standards für die Entwicklung, Durchführung und Güte des Evaluationsvorhabens
7 Ergebnisse
7.1 Allgemeine und berufsbezogene Selbstwirksamkeitsüberzeugung und allgemeinen sowie berufsbezogenes Belastungsempfinden
7.1.1 Allgemeine Selbstwirksamkeitsüberzeugung
7.1.2 Berufsbezogene Selbstwirksamkeitsüberzeugung
7.1.3 Allgemeines Belastungsempfinden
7.1.4 Berufsbezogenes Belastungsempfinden
7.2 Berufsselbstbild, Berufsfremdbild und Wahrnehmung des Bürger(innen)kontakts
7.2.1 Veränderung des Berufsselbstbilds
7.2.2 Veränderung des wahrgenommenen Berufsfremdbilds
7.2.3 Positive Wahrnehmung des Bürger(innen)kontakts
7.3 Kommunikations- und Attributionsmuster



