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Description
Versammeln lässt sich als Praxis der Etablierung von Relationen begreifen und eröffnet ein breites Spektrum von Formen des kollektiven Agierens. Für die Untersuchung dieser vielschichtigen Gefüge erweist sich weniger die Frage, was eine Versammlung ist, als produktiv, als vielmehr die Frage, wie sie entsteht: Welche körperlichen Praktiken, medialen Operationen und institutionellen Verfahren greifen ineinander, um Versammlungen überhaupt sichtbar und erfahrbar werden zu lassen?Der vorliegende Band bietet Einblicke in die kollektive Forschung des DFG-Netzwerks »Versammeln. Mediale, räumliche und politische Konstellationen«. Die Texte laden dazu ein, das Denken über das Versammeln weiterzuführen - als Prozess, der sich im Spannungsfeld medientechnischer und politischer Entwicklungen immer wieder neu formiert.
Mit Beiträgen von Julia Boog-Kaminski, Claudia Breger, Valentin Dander, Iris Därmann, Silke Felber, Tobias Funke, Leon Gabriel, Verena Gold, Johanna Käsmann, Lars Koch, Sebastian Köthe, Bettine Menke, Carla Peca, Nils Plath, Marius Reisener, Julia Schade, Martin Jörg Schäfer, Dietmar Schmidt, Sergej Seitz und Florian Wobser. Julia Prager ist derzeit Mercator Fellow im Sonderforschungsbereich »Transformationen des Populären« an der Universität Siegen und leitet das DFG-Projekt »Theater der Trans-lation« an der TU Dresden zusammen mit Lars Koch. Sie forscht aus einer medienkulturwissenschaftlichen Perspektive zu Dynamiken von Kollektivierung und Marginalisierung insbesondere im Zusammenhang von Invektivität.



