Description
(Short description)
Bei der Errichtung von handschriftlichen Testamenten unterlaufen Laien zahlreiche Fehler. Dies war Anlass für eine grundsätzliche Hinterfragung dieser Testamentsform im Rahmen einer Tagung am 31. Januar 2014 in Bonn. Die Autoren betrachten die Probleme aus Sicht von verschiedenen Disziplinen unter Einbeziehung von gesellschaftlichen Veränderungen.
(Text)
Bei der Errichtung von handschriftlichen Testamenten zeigt sich ein erheblicher Beratungsbedarf f r juristische Laien, dies f hrt immer wieder zu Fehlern. In den Beitr gen des Tagungsbands zum Symposium des Rheinischen Instituts f r Notarrecht vom 31. Januar 2014 wird ein Blick aus verschiedenen Perspektiven auf dieses Thema geworfen.Philosophisch wurde gefragt, ob das eigenh ndige Testament die Testierfreiheit aktualisiert oder ob der Laie nicht dadurch gerade berfordert wird. Der zweite Beitrag zeigt in einer breit angelegten Untersuchung die rechtliche Ausgestaltung des holographischen Testaments in Europa und Lateinamerika auf. In einem weiteren Beitrag wird eine Auswertung von Gerichtsentscheidungen pr sentiert. Zum Abschluss wird auf eine historische Alternative das Testamentum parentum inter liberos nach Gemeinem Recht aufmerksam gemacht.Insgesamt zeigt sich, dass das eigenh ndige Testament trotz der Unzul nglichkeiten ein notwendiges Instrument des Erbrechts darstellt.Mit Beitr gen von:Prof. Dr. Mathias Schmoeckel (Bonn), Prof. Dr. Rainer Zaczyk (Bonn), Prof. Dr. Anne R thel (Hamburg), Prof. Dr. Karl August Prinz von Sachsen Gessaphe (Hagen) und Prof. Dr. Hans-Georg Hermann (M nchen)
(Author portrait)
Prof. Mathias Schmoeckel lehrt Rechtsgeschichte und Zivilrecht an der Universität Bonn.



