Konkurrenz aus dem Kloster : Die Möglichkeiten und Konflikte in der Berufsausübung als Klosterapothekerin der Frühen Neuzeit am Beispiel von Barbara Wild (1747-1815) (L'AGENda)

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Konkurrenz aus dem Kloster : Die Möglichkeiten und Konflikte in der Berufsausübung als Klosterapothekerin der Frühen Neuzeit am Beispiel von Barbara Wild (1747-1815) (L'AGENda)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783847434085

Description

Convent apothecaries were among the few women in the 18th century who did not have to remain housewives but were able to pursue a profession. Using the example of Barbara Wild (1747-1815), the author explores the lived realities of convent apothecaries in the early modern period. She examines the conditions that enabled their professional activity, the conflicts between civic pharmacists and convent apothecaries, as well as their role in healthcare. In doing so, she makes an innovative contribution to gender studies as well as to the history of science and professions. 1 Einleitung: Klosterapothekerinnen in der Frühen Neuzeit1.1 Klosterapothekerinnen - In den Himmel gelobt und zum Teufel gewünscht: Zu Forschungsgegenstand und Erkenntnisinteresse1.2 Zum Stand der Forschung 1.3 Barbara Wild - Ein archivarischer Glücksfall: Verwendete Quellen und methodisches Vorgehen1.4 Zum Aufbau der Arbeit2 Frauen, Pharmazie und Frühe Neuzeit: Eine kurze (Vor)Geschichte 2.1 Gesetzliche und politische Rahmenbedingungen 2.1.1 Das Medizinalwesen Altbayerns um 18002.1.2 Die Medizinalgesetzgebung 1750-18102.1.3 Auf dem Weg in die Moderne - Aufklärung, Säkularisation und Professionalisierung2.2 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen 2.2.1 Von Wasserbrennerinnen, Hausmüttern und Giftmörderinnen - Pharmazeutisch (berufs-)tätige Frauen in der Frühen Neuzeit2.2.2 Mädchenbildung und die Rolle der Frau im 18. Jahrhundert 2.2.3 Konkurrenz um die Berufsausübung 3 Barbara Wild - Ordensfrau und Apothekerin3.1 Barbara Wild - Öl auf Leinwand: Eine ikonographische Annäherung 3.2 Barbara Wild - Eine Kurzvorstellung 3.3 Die Wilds - Eine Familiengeschichte4 Den Männern ebenbürtig? Apothekerinnenausbildung im 18. Jahrhundert4.1 Die Ausbildung von Klosterapothekerinnen4.2 Die Ausbildung von Barbara Wild5 Grenze oder Möglichkeit? - Die Klosterapotheke als Arbeitsplatz 5.1 Arbeitsplatz Klosterapotheke 5.1.1 Zur Entstehung der Klosterapotheken 5.1.2 Lebens- und Arbeitsbedingungen im Kloster5.1.3 Das Ende der Klosterapotheken und ihre Rolle im Gesundheitswesen des 18. Jahrhunderts5.2 Die Klosterapotheke Burghausen5.2.1 Das Institut Burghausen und Barbara Wild als Ordensfrau 5.2.2 Die "so ungebührlich wie eigenmächtig aufgebrachte Appothekerey" - Die Klosterapotheke Burghausen 1767-17725.2.3 Arzneimittelverkauf ins Ausland? "Wie gebethen, also bewilliget" - Die Klosterapotheke Burghausen 1777-18085.2.4 "Die Führung einer Apotheke durch weibliche Individuen muss als unzuläßig abgestellet werden." - Die Klosterapotheke Burghausen von 1808 bis zu ihrer Aufhebung5.2.5 Die Klosterapotheke als Arbeitsplatz für weltliche Angestellte: Die "Apothekerinnen" Magdalena Düringer und Katharina Garnweiter .5.2.6 Exkurs: Verzeichnis abgegebener Arzneimittel von Januar bis Juni 1790 6 Pfuscherinnen im Ordenskleid? Der Konflikt: Stadtapotheke gegen Klosterapotheke 6.1 Der Konflikt: Bürgerliche Apotheker gegen klösterliche Apothekerinnen 6.1.1 Entstehung und Inhalte des Konflikts 6.1.2 Bisherige Rezeptionen des Konflikts in der Forschung 6.2 Der Konflikt zwischen Barbara Wild und den Burghausener Stadtapothekern 6.2.1 Beschwerdeschreiben des Stadtapothekers Joseph Stainner 6.2.2 Gemeinsames Beschwerdeschreiben der Rentamtsapotheker Burghausens 6.2.3 Hilfegesuch des Burghausener Magistrats beim geistlichen Rat in München für Stadtapotheker Nepomuk Andreas Steppich6.2.4 Beschwerdeschreiben des Stadtapothekers Johann Jungwirth 6.2.5 Beschwerdeschreiben der Apothekerwitwe Katharina Jungwirth 6.2.6 Beschwerdeschreiben des Stadtapothekers Conrad Göschel 6.2.7 (Neu-)Bewertung des Konflikts anhand der aus den Briefen gewonnenen Erkenntnisse7 Die Rolle weltlich ausgebildeter Klosterapothekerinnen im Professionalisierungsdiskurs des 18. Jahrhunderts - Fazit und Ausblick 7.1 Barbara Wild und die Burghausener Klosterapotheke - Ein Resümee 7.2 Klosterapothekerinnen der Frühen Neuzeit - Ergebnisse und Ausblick 8 Anhang8.1 Generalmandate und Verordnungen 8.1.1 Generalmandat vom 5. Januar 17568.1.2 Generalmandat vom 9. Juni 1766 8.1.3 Verordnung vom 14. Januar 1785 8.1.4 Generalmandat vom 3. Mai 17858.2 Stammbaum der Familie Wild 8.3 Zur Ausbildung von Apothekerinnen und Apothekern 8.3.1 Aufstellung der Lehr- und Approbationsatteste der Klosterapothekerinnen und Klosterapotheker 8.3.2 Aufstellung der Prüfprotokolle der angehenden Apothekerinnen und Apotheker 8.3.3 Kurzprotokoll der Pharmazeutischen Prüfung von Conrad Göschel8.3.4 Fragenkatalog der Pharmazeutischen Prüfung der angehenden Klosterapothekerin Margaretha Julia Pflug, Institut für Geschichte der Pharmazie und Medizin, Philipps-Universität Marburg Die Historikerin Julia Pflug (Universität Marburg) hat das Leben und Wirken Barbara Wilds in ihrer Dissertation detailliert untersucht. [...] Sie fragt nach Ausbildungspraxis, Handlungsspielräumen und Begrenzungen von Klosterapothekerinnen im 18. Jahrhundert sowie nach den wirtschaftlichen und berufsständischen Konflikten mit bürgerlichen Apothekern. Die Quellenlage zeigt deutlich: Barbara Wild war keine "Kurpfuscherin", sondern eine fachlich versierte, weithin geschätzte Apothekerin - und eine Frau von außergewöhnlicher Beharrlichkeit. Josef A. Standl, Südostbayerische Rundschau, 21.02.2026