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Description
(Short description)
Soldaten aus Deutschland leisteten als Subsidientruppen am Ausgang des 18. Jahrhunderts in England und Holland wertvolle Dienste bei der Errichtung ihrer Kolonialreiche in Indien und Indonesien. Kampf in den Kolonien: Militärmärkte in Deutschland und der Auslandseinsatz von Soldaten in Asien und Afrika
(Text)
Das 18. Jahrhundert ist durch weitreichende Verwerfungen und Umbrüche gekennzeichnet. Der Ständestaat verliert an Konturen und die zünftig regulierten Arbeitsmärkte lösen sich auf. In dieser Zeit wird auch das »stehende Heer« mit seinen permanent unter Waffen gehaltenen Soldaten eingerichtet. Auf den neuen militärischen Arbeitsmärkten wurden in den 1780er Jahren über Subsidienverträge Soldaten ausgehoben und in die Dienste Englands und Hollands gestellt, um deren Truppen bei ihren kolonialen Kriegen in Afrika und Asien zu unterstützen. Michael Mann schildert den Alltag dieser Soldaten von der Rekrutierung, der Ausbildung, dem Transport und den wenigen Kriegseinsätzen in Übersee bis hin zu Hochzeiten, Familienleben, Freizeit und Tod. Es war nämlich im 18. Jahrhundert durchaus erstrebenswert, sich nicht nur beim Militär einzufinden, sondern sich auch für den Auslandsdienst zu melden.
The 18th century was characterised by far-reaching upheavals and disruptions. The corporate state lost its shape, and the guild-regulated labor markets dissolved. During this period, the "standing army" with its permanently armed soldiers was established. In the 1780s, soldiers were recruited through subsidy contracts in the new military labor markets and placed in the service of England and Holland to support their troops in their colonial wars in Africa and Asia. Michael Mann describes the daily lives of these soldiers, from recruitment, training, transport, and the few overseas deployments to weddings, family life, leisure, and death. In the 18th century, it was certainly desirable not only to join the military but also to volunteer for foreign service.
(Author portrait)
Michael Mann studierte Geschichte Südasiens, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Indologie und Germanistik an der Universität Heidelberg. Von 2010 bis 2024 war er Professor für Geschichte und Gesellschaft Südasiens an der Humboldt-Universität zu Berlin.



