Kritik der Neuropsychologie : Eine Streitschrift (Diskurse der Psychologie)

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Kritik der Neuropsychologie : Eine Streitschrift (Diskurse der Psychologie)

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  • Psychosozial-Verlag(2016/09発売)
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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783837925630

Description

In dieser Streitschrift legen Hans Werbik und Gerhard Benetka eine kritische Analyse der aktuellen Neuropsychologie vor. Die Kritik wird auf einer philosophischen, wissenschaftstheoretischen, psychologischen und gesellschaftspolitischen Ebene geführt. Psychologinnen und Psychologen werden durch die Lektüre darin bestärkt, in der psychologischen und psychoanalytischen Forschung auch andere Wege als die von den Neuro-Disziplinen favorisierten zu beschreiten und dadurch mehr Pluralität in der Psychologie zu ermöglichen. In ihrer Streitschrift machen Hans Werbik und Gerhard Benetka deutlich, dass das Erklärungspotenzial der Neurowissenschaften in der Psychologie weitgehend überschätzt wird. Ihre Kritik tragen die Autoren auf einer philosophischen, wissenschaftstheoretischen, psychologischen und gesellschaftspolitischen Ebene vor. PsychologInnen werden durch die Lektüre darin bestärkt, in der psychologischen und psychoanalytischen Forschung auch andere Wege als die von den Neuro-Disziplinen favorisierten zu beschreiten und dadurch mehr Pluralität in der Psychologie zu ermöglichen.Werbik und Benetka berichten über theoretische Voraussetzungen und empirische Befunde neurowissenschaftlicher Untersuchungen. Sie erinnern an einige der Versprechen, mit denen NeurowissenschaftlerInnen vor einiger Zeit an die Öffentlichkeit traten - vieles davon hat sich nicht bewahrheitet. Die Autoren zeigen, dass psychische, soziale und kulturelle Phänomene in den Denkmustern der Naturwissenschaften nicht adäquat zu erfassen sind. Sie bieten eine Einführung in die Kulturpsychologie und eröffnen Perspektiven, wie eine der menschlichen Lebenspraxis entsprechende psychologische Forschung möglich ist. VorwortDanksagungenKapitel 1Zum Erkenntnisinteresse der NeurowissenschaftenKapitel 2Der Traum vom objektiven Blick ins ErlebenKapitel 3Leib-Seele-ProblemKapitel 4Reduktionismus4.1 Ontologischer Reduktionismus und erklarender Reduktionismus 4.2 Beseitigender Reduktionismus: Eliminativer Materialismus4.3 Praktische Konsequenzen4.4 Der mereologische Fehlschluss in den NeurowissenschaftenKapitel 5Zur Kritik der Forschungsmethoden in den Neurowissenschaften5.1 EEG-Forschung5.2 Funktionale Magnetresonanztomografie5.3 Kausale Beziehungen: LasionsforschungKapitel 6Willensfreiheit6.1 Uberblick über mogliche philosophische Positionen zu Freiheit und Determinismus6.2 Determinismus6.3 Empirische Forschung6.4 Eine moglicherweise konsensfahige Position: Willensfreiheit als soziales KonstruktKapitel 7Psychologische Relevanz? Das Beispiel der PsychoanalyseKapitel 8Zur gesellschaftlichen Funktion der NeurowissenschaftenKapitel 9 Ausblick9.1 Ubersicht über kulturpsychologische Ansatze9.2 Beispiel: Autobiografische Erzahlungen als empirisches Material der KulturpsychologieKapitel 10Ziele unserer StreitschriftLiteratur Prof. Dr. Hans Werbik, geboren 1941, ist Inhaber des Lehrstuhls II des Instituts für Psychologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. »Als Psychologen versuchen Werbik und Benetka in ihrer Streitschrift auch eine Neuorientierung sichtbar zu machen. Sie erinnern, worauf die Psychologie eigentlich bezogen sein sollte: auf das handelnde Subjekt. Daher ist ihre Streitschrift auch eine allgemeinwissenschaftliche Einführung in eine kulturwissenschaftliche Psychologie. Der Leser findet hier eine wertvolle Übersicht über kulturpsychologische Ansätze, die nach Regeln suchen, nach denen Menschen in kulturellen (zwischenmenschlichen) Kontexten Bedeutungen erzeugen und auf deren Grundlage sie handeln.« Anna Schor-Tschudnowskaja, psychosozial, 41. Jahrgang, Nr. 151, 2018, Heft 1 Die Autoren »leugnen keineswegs die Verdienste der Neurowissenschaften (benennen sie allerdings auch nicht) und wollen diese auch nicht bekämpfen. Ihre Kritik gilt vielmehr den Grenzüberschreitungen prominenter Hirnforscher und deren Bestreben, mit dem Pochen auf naturwissenschaftliche Exaktheit die Psychologie auf neurowissenschaftliche Forschung, auf 'Neuro'psychologie zu reduzieren« Bernhard Grom, Theologie und Philosophie, Vierteljahresschrift, 92. Jahrgang, Heft 3, 2017 »Die vorliegende Streitschrift beschreibt und erklärt in einer gut verständlichen Sprache zahlreiche dieser unhaltbaren Widersprüche und liefert dazu gut begründete Kritik. Ihr ist eine weite Verbreitung zu wünschen.« Klaus Hoffmann, Publik-Forum 3/17 »Ob man Werbik und Benetka inhaltlich folgen mag oder nicht, ihre Veröffentlichung ist im besten Sinne eine Streit-Schrift und daher mit Vergnügen und Genuss zu lesen.« Christine Kaul, Wirtschaftspsychologie aktuell 4/16

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