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Description
Krisen passieren nicht einfach, sondern müssen erzählt werden: Die Neue Rechte und ihr politisches Hegemonieprojekt.
Was ist rechte Ideologie? Anknüpfend an Karl Mannheims Studie zum konservativen Denkstil zeigt Felix Schilk, dass es ein spezifisches Muster gibt, wie rechte Akteure Geschichte und Gesellschaft erzählen: Mensch und Welt sind schon immer entzweit, die dekadente Gegenwart ist ein andauernder Verfallsprozess und in der Zukunft droht die unvermeidliche Apokalypse. Ein Beispiel dafür ist die sogenannte Neue Rechte, die diese konservativen Krisennarrative für ihren Kampf um Diskursverschiebungen und kulturelle Hegemonie nutzt. Da sie ihre Identität aus der Wiederholung der immer gleichen Untergangsballaden schöpft, ist sie als Erzählgemeinschaft zu verstehen.
Dr. Felix Schilk ist Soziologe und Rechtsextremismusforscher an der Universität Tübingen.
»Die Lektüre [ist] außerordentlich gewinnbringend und stellt einen innovativen Beitrag zum Forschungsgebiet dar. Durch [den] exkurslastigen Charakter bietet sich 'Die Erzählgemeinschaft der Neuen Rechten' darüber hinaus auch als schnelles Nachschlagewerk an.«



