Autonomie und Kalkulation : Zur Praxis gesellschaftlicher Ökonomisierung im Gesundheits- und Krankenhauswesen (Arbeit und Organisation 1) (2020. 416 S. 2 SW-Abb. 225.0 mm)

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Autonomie und Kalkulation : Zur Praxis gesellschaftlicher Ökonomisierung im Gesundheits- und Krankenhauswesen (Arbeit und Organisation 1) (2020. 416 S. 2 SW-Abb. 225.0 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783837650785

Description


(Short description)

Gesundheit meets Neoliberalismus. Ein vertiefter empirischer Einblick in das höchst umstrittene Phänomen der Ökonomisierung des Gesundheitswesens - theoretisch und historisch fundiert.

(Text)

Der Strukturwandel im Gesundheitswesen wird häufig als Effizienz- und Qualitätsgewinn zugleich gepriesen. Ein soziologischer Blick indes zeigt: was sich hinter der »Ökonomisierung« der Krankenversorgung verbirgt, ist ein höchst kontroverses Unterfangen. Kaspar Molzberger nimmt in Anlehnung an relationale Sozialtheorien eine Neubestimmung vor. Seine praxissoziologische Studie verdeutlicht, womit die nach professionellen Werten arbeitenden Berufsgruppen in Krankenhäusern zu kämpfen haben, wenn sie den neoliberalen Managementreformen zu entsprechen suchen. Es droht eine »Verkehrung des Gewöhnlichen«: Die Autonomie der Arzt- und Pflegeberufe wird nunmehr als kalkulative behandelt und es ist folglich das Krankenhaus, das mit immer mehr Kranken versorgt werden muss, um zu überleben.

(Review)

»Das Buch bereichert zum einen den Diskurs in der Krankenhaussoziologie um eine empirische Perspektive auf die heute typischen Dilemmata zwischen professionellen und ökonomischen Ansprüchen. Es bietet zum anderen einen Diskussionsbeitrag zum Ökonomisierungsbegriff, der nach wie vor nicht unumstritten und in den Zugangsweisen heterogen gefasst ist.«


Stefan Bär, Kölner Zeitschrift für Soziologie und_Sozialpsychologie, 72 (2020) 20201120
(Author portrait)

Kaspar Molzberger (Dipl.-Soz.), geb. 1983, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft der Charité Universitätsmedizin in Berlin. Er forscht zum Strukturwandel im Krankenhauswesen mit besonderem Interesse an Fragen des Managements, der Ökonomisierung, Organisationsentwicklung und professionellen Laufbahnentwicklung in Krankenhäusern sowie der Wissenschafts- und Technikforschung.

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