Die zweite Frau : Roman (6. Aufl.)

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Die zweite Frau : Roman (6. Aufl.)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783835334403

Description

Ein Roman, geschrieben vor 45 Jahren - in der DDR »absolut undruckbar«, wusste Kunert und versteckte ihn im Archiv. Nun wiedergefunden, wird er endlich veröffentlicht. In einer Truhe fand Günter Kunert unlängst ein Manuskript, das er vor fast fünfundvierzig Jahren geschrieben hat - einen Roman, so frech, brisant und »politisch unmöglich«, dass Kunert, der damals noch in der DDR lebte, ihn gar nicht erst einem Verlag vorlegte. »Absolut undruckbar«, wusste er und vergrub das Manuskript so tief in seinem Archiv, dass er selbst es vollkommen vergaß und erst jetzt durch Zufall wiederfand. Kunert ist berühmt für seine skeptischen Gedichte, die vor ökologischen Katastrophen und Fehlentwicklungen warnen, für seine Miniaturen und kurzen Prosatexte, Notate, Hörspiele, Filme; als Romanautor kennt man ihn eher nicht. Und hier ist nun ein Roman, funkelnd und frisch, geschrieben zur Hälfte des Lebens: Der männliche Protagonist sucht nach einem Geschenk zum vierzigsten Geburtstag seiner Frau; die Auswahl in den Geschäften ist ebenso entmutigend wie seine Einfallslosigkeit, schließlich tauscht er Mark der DDR in Westgeld, um im Intershop einzukaufen, und macht dort unbedachte Bemerkungen. So nimmt eine Tragikomödie um Montaigne, Missverständnisse und Stasi-Tumbheit ihren Lauf. Günter Kunert, (1929-2019) reiste 1979 aus der DDR in die Bundesrepublik aus und lebte bis zu seinem Tod in Itzehoe. Für sein außerordentlich vielfältiges und umfangreiches Werk - Gedichte, Essays, Reisebücher, ein Roman, Erzählungen, Kinderbücher, Theaterstücke, Filmdrehbücher - wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Von 2005 bis 2018 war er Präsident des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland. »Ich habe schon lange keinen deutschsprachigen Roman gelesen, der mich so amüsiert hat.« (Gert Scobel, 3sat Buchzeit, 17.03.2019) »Einfach ein tolles Buch!« (Barbara Vinken, 3sat Buchzeit, 17.03.2019) »Der Autor ist ein Feuerwerk an Ideen.« (Sandra Kegel, 3sat Buchzeit, 17.03.2019) »Als er kürzlich aufräumte - ein Glück, dass er's tat -, fand er das längt vergessene Machwerk und fand es gar nicht schlecht. Mit Recht.« (Ulrich Greiner, Die ZEIT, 07.03.2019) »Der Lust am Erzählen gesellt sich die an der Reflexion bei.« (Jochen Schimmang, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.03.2019) »Eines zeichnet auch 'Die zweite Frau' (...) wieder aus, etwas, das Kunerts Sonderstatus innerhalb der DDR-Literatur hervorhebt. Und das ist Witz« (Tilman Krause, Die literarischen Welt, 02.03.2019) »Wir können nun dem Autor nicht nur zum neunzigsten Geburtstag, sondern auch zu diesem Fund gratulieren« (Helmut Böttiger, Süddeutsche Zeitung, 06.03.2019) »Dieser wunderbare, wiederentdeckte Roman hat nach 45 Jahren Schublade nichts von seinem brillanten Humor verloren.« (Romy Gehrke, MDR Thüringen Journal, 05.03.2019) »ein tollkühner Roman über die DDR« (Tim Evers, 3sat Kulturzeit, 06.03.2019) »ein sprachlich total faszinierendes Buch - elegant, geschmeidig, witzig« (Kirsten Voigt, SWR2 Lesenswert, 05.02.2019) »Ein unverhofftes Geschenk dieses glänzenden Autors an die Leser.« (Stefan Dosch, Augsburger Allgemeine, 06.03.2019) »Es ist grotesk, es ist bitter und es ist vertraut. (...) Und zeitgemäß ist es auch.« (Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung, 05.02.2019) »Das in der Truhe verwahrte Manuskript erweist sich als ein kunstvoll gebauter Roman, frei von Verletzungen, die ein Zahn der Zeit hineingeknabbert hätte.« (Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, 06.02.2019) »Das lässt sich anschauen wie ein alter, gutgemachter Film. Und wie Hitchcock in seinen Filmen, huscht auch Kunert durchs Bild.« (Jürgen Verdofsky, Frankfurter Rundschau, 06.03.2019) »Auch nach gut vierzig Jahren unfreiwilliger Ruhezeit hat dieser kriminalistisch-politische Liebesroman nichts an Brisanz verloren und lässt das satirische Talent seines Verfassers aufs Prächtigste schillern.« (Katrin Hillgruber, Deutschlandfunk Büchermarkt »Buch der Woche«, 03.03.2019) »gewitzt und unterhaltsam« (Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung, 13.02.2019) »ein funkelndes Stück Literatur« (Elke Schlinsog, Deutschlandfunk Kultur »Buchkritik«, 14.02.2019) »ein starkes Buch, wirklich komisch. (...) sehr, sehr böse und bissig geschrieben« (Sigrid Hoff, rbb Kulturradio, 15.02.2019) »Dieses Fundstück erweist sich als ein Kunert'sches Goldstück; ironisch, skeptisch, humorvoll, geistreich« (Michael Wüstefeld, Sächsische Zeitung, 22.02.2019) »Unbedingt lesenswert« (Torsten Unger, MDR Kultur, 03.03.2019) »Ein vergnügliches Stück Literatur, das uns in einen verblichenen Staat zurückbringt.« (Reinhard Düsterhöft, Märker Zeitung, 20.03.2019) »eine glasklare Gesellschaftsanalyse« (Katrin Wenzel, MDR Kultur, 02.03.2019) »eine wortmächtige Tragikomödie über ein untergegangenes Land« (Grit Warnat, Volksstimme, 05.03.2019) »ein bezaubernder Roman, voller Fabulierkunst« (Welf Grombacher, Rheinische Post, 05.03.2019) »Dieser Roman ist ein intensives Zeitzeugnis der vergangenen DDR-Realität gleich auf mehreren Ebenen.« (Matthias Hoenig, dpa, 12.02.2019) »Damit kann man bestehen, vor sich selber und vor der Lesewelt dieser schwierigen Zeitabläufe« (Klaus Walther, Lesart 1/19, Frühjahr 2019) »Für die Kunert-Gemeinde ist dies (...) ein Leckerbissen.« (Stefan Berkholz, SR 2 KulturRadio, 06.02.2019) »frech und witzig, entlarvend und zugleich eine Warnung vor einer Verdunklung der Vernunft« (Wolf Scheller, Jüdische Allgemeine, 21.03.2019) »funkelnd und frisch« (Badische Neueste Nachrichten, 24.03.2019) »Nun erschien dieses Stück bester kafkaesker Komik - verspätet, aber nicht vergilbt.« (Hans-Dieter Schütt, neues deutschland, März 2019) »ein überaus gelungenes Werk, das den Autor als scharfen Beobachter des tristen DDR-Alltags zeigt.« (Kevin Zdiara, Allgemeine Zeitung, 31.05.2019) »Eine atemlos-wortgewaltige, satirische Tragikomödie, ein Liebesroman, ein Zeitbild der frühen 1970er-DDR-Jahre.« (F.F. dabei, 25.05.2019) »ein Roman aus der DDR, der rundheraus lustig ist, respektlos, unterhaltsam, glänzend geschrieben« (Walter Klier, Wiener Zeitung, 31.08./01.09.2019)

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