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Description
"Bildungssprachförderlicher Unterricht - wie geht denn das?" Lehrer:innen aus 6 Bundesländern haben sich auf den Weg gemacht, diese Frage in ihrer Praxis zu beantworten. Die Autorinnen beschreiben und kommentieren Beispiele dafür, wie sprachliche Bildung in den (Fach-)Unterricht integriert werden kann und wie mehrsprachige Kompetenzen von Schüler:innen als Potenzial wahrzunehmen und wertzuschätzen sind. Für die vorliegende überarbeitete Auflage wurden die Beiträge aktualisiert und an den aktuellen Stand von Forschung und Praxis angepasst. Sprache ist ein wichtiger Schlüssel für Bildungserfolg. Deshalb ist die Vermittlung bildungssprachlicher Kompetenzen in den Bildungs- und Rahmenplänen vieler Bundesländer als gemeinsame Aufgabe aller Fächer verankert. Doch wie kann es gelingen, diese Aufgabe in sprachlich diversen Lerngruppen zu erfüllen? "Bildungssprachförderlicher Unterricht - wie geht denn das?" Lehrer:innen aus 6 Bundesländern haben sich auf den Weg gemacht, diese Frage in ihrer Praxis zu beantworten. Ihre Ideen und Erfahrungen haben die Autorinnen in diesem Band versammelt. Vorgestellt und kommentiert werden Beispiele dafür, wie sprachliche Bildung in den (Fach-)Unterricht integriert werden kann und wie Schulen sich zu bildungssprachförderlichen Institutionen entwickeln. Dazu zählt auch, die mehrsprachigen Kompetenzen von Schüler*innen als Potenzial wahrzunehmen und wertzuschätzen - und sie als Ressource für das Lernen nutzbar zu machen. Die Beispiele stammen aus Schulen, die von 2011 bis 2013 in der Arbeitsgruppe "Durchgängige Sprachbildung" des Transferprojekts "Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (FörMig)" als Modellschulen mitgearbeitet haben. Mitwirkende waren außerdem Wissenschaftlerinnen des FörMig-Kompetenzzentrums der Universität Hamburg und Expertinnen für interkulturelle und sprachliche Bildung aus verschiedenen Bundesländern. Für die vorliegende überarbeitete Auflage wurden die Beiträge aktualisiert und an den aktuellen Stand von Forschung und Praxis angepasst. Hanne Brandt ist seit April 2020 PostDoc im Projekt "Empirical Research on Language and Education (ERLE)" an der Leuphana Universität Lüneburg. Nach ihrem Studium (Lehramt Oberstufe für die Fächer Deutsch und Englisch) an der Universität Hamburg und der University of Technology Sydney (UTS) war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin unter anderem im Projekt "Mehrsprachigkeitsentwicklung im Zeitverlauf (MEZ)" sowie im FörMig-Kompetenzzentrum an der Universität Hamburg beschäftigt. Ihr Forschungsinteresse gilt den folgenden Themenbereichen: Migrationsbedingte sprachliche Heterogenität und Bildungserfolg, (mehrsprachiger) Spracherwerb, Unterrichtsentwicklung (Sprachbildung in allen Fächern) und der Professionalisierung von (angehenden) Lehrkräften im Bereich Sprachbildung. Dr. Ingrid Gogolin ist Senior-Professorin für International Vergleichende und Interkulturelle Bildungsforschung an der Universität Hamburg. Sie leitet das Forschungszentrum "Literacy in Diversity Settings (LiDS)" der Fakultät für Erziehungswissenschaft und gehört zum Leitungsteam der Forschungsgruppe "Diversity in Education Research (DivER)" (www.ingrid-gogolin.eu).Ihre Forschungsschwerpunkte sind angesiedelt im Bereich der Migrationsforschung in der Erziehungswissenschaft, und zwar mit Fokus auf Folgen der sprachlichen und kulturellen Heterogenität für Entwicklung, Erziehung und Bildung. Sie war Koordinatorin des DFG-Forschungsschwerpunkts 'Folgen der Arbeitsmigration für Bildung und Erziehung' (gefördert 1993-1999), des Modellprogramms 'Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund FörMig' (gefördert 2003 bis 2010), des EU-7th-Framework-Projekts 'Educational Research Quality Indicators' (gefördert 2008-2011), ferner Ko-Koordinatorin des Landesexzellenzclusters 'LiMA - Linguistic Diversity Management in Urban Areas' der Universität Hamburg. Sie war Koordinatorin des bundesweiten Forschungsschwerpunkts 'Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit' (gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis 2020; www.kombi-hamburg.de). Mit ihrem Team unterstützt sie 14 Projekte, die im Schwerpunkt gefördert werden. Zudem leitet sie das Forschungsprojekt "Mehrsprachigkeitsentwicklung im Zeitverlauf (MEZ; www.mez.uni-hamburg.de)", in dem Bedingungen für eine erfolgreiche Entwicklung von Literalität in mehreren Sprachen identifiziert wurden. Aktuell gehört sie zum Koordinationsteam des BMBF-geförderten Schwerpunkts 'Sprachliche Bildung in der Einwanderungsgesellschaft'. Im Jahr 2013 hat sie den Titel eines Dr. phil. honoris causa von der Technischen Universität Dortmund verliehen bekommen. Im Jahr 2017 verlieh ihr die Universität Athen den Titel eines Dr. phil. honoris causa.



