Zur Geschichte des Beipackzettels in Deutschland von den Anfängen bis 1990 : Gebrauchsanweisungen für Arzneimittel zwischen Werbung, medizinischer Aufklärung und Information (Quellen und Studien zur Geschichte der Pharmazie)

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Zur Geschichte des Beipackzettels in Deutschland von den Anfängen bis 1990 : Gebrauchsanweisungen für Arzneimittel zwischen Werbung, medizinischer Aufklärung und Information (Quellen und Studien zur Geschichte der Pharmazie)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 言語 GER
  • 商品コード 9783804745940

Description

Beipackzettel von Arzneimitteln wurden bisher keiner ausführlichen Analyse unterzogen. Dieser Band füllt diese Lücke und spiegelt ein Stück deutscher Geschichte über sechs Jahrhunderte wider.

Die Studie untersucht die Geschichte des Beipackzettels in Deutschland. Nach einem Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen zu ihrer Gestaltung werden Packungsbeilagen aus vier Zeitepochen der deutschen Geschichte analysiert.

Ihre Vorgeschichte beginnt mit der Erfindung des Drucks mit beweglichen Lettern Mitte des 15. Jhs., der Einblattdrucke als Vorläufer von Beipackzetteln hervorbrachte. Diese dienten in erster Linie der Werbung, ebenso wie Gebrauchszettel für die im thüringischen Raum entstandenen Olitäten. Mit der industriellen Herstellung von Arzneispezialitäten ab Ende des 19. Jhs. wurden Beipackzettel im Deutschen Reich so vielgestaltig wie der Spezialitätenmarkt. Exemplare verschiedener Hersteller zeigen, dass sie nicht nur werbliche Verwendung fanden, sondern bereits wichtige Anwendungsinformationen enthielten. Einen besonderen Stellenwert als Werbemittel besaßen sie für Geheimmittel. In der Bundesrepublik führte die Contergan®-Katastrophe zu einer Zunahme der für eine sichere Arzneimitteltherapie wichtigen Informationen und letztlich auch zu den Vorschriften des Arzneimittelgesetzes 1976. Dieses legte Pflichtangaben für Gebrauchsinformationen fest und integrierte sie in die Arzneimittelsicherheit. Allerdings litt ihre Verständlichkeit unter den Vorgaben. Diese Aspekte werden anhand ausgewählter Beispiele und Analysen von Beipackzetteln, bspw. der E. Merck AG Darmstadt und der Antibabypille Anovlar®, verdeutlicht. Abschließend widmet sich die Studie den Entwicklungen in der DDR. Dort kam es zunächst zu einem Rückgang von Beipackzetteln, vorangetrieben durch Institutionen des Gesundheitswesens, aber auch wegen des Papiermangels. Ein Umdenken zu ihrer Verwendung als Informationsmittel erfolgte Ende der 1970er-Jahre. Anhand einer Vielzahl untersuchter Beipackzettel, wie der 'Wunschkindpille' Ovosiston®, bietet die Studie einen Einblick in ihre Ausführungen in der DDR.

Aus dem Inhalt:

  • Arzneimittel- und heilmittelwerberechtliche Rahmenbedingungen
  • Einblattdrucke und Arzneimittelbegleitscheine
  • Gebrauchszettel von Thüringer Olitäten
  • Gebrauchsanweisungen von Geheimmitteln
  • Werbung, medizinische Aufklärung und Information durch Beipackzettel
  • Abgrenzung von Vorbeugungs- und Heilmitteln
  • Packungsbeilagen in der Bundesrepublik: Contergan®-Katastrophe, Arzneimittelsicherheit, Verständnisschwierigkeiten, Compliance, Haftung
  • Packungsbeilagen in der DDR: medizinische Aufklärung, Rückgang, Einfluss von Institutionen des Gesundheitswesens, patientengerechte Packungsbeilagen
  • exemplarische Analysen von Packungsbeilagen aus vier Zeitepochen der deutschen Geschichte, z. B. von Barbituraten, Analgetika, oralen Kontrazeptiva

Manuel Busching (geb. 1991 in Göttingen) studierte an der Philipps-Universität Marburg Pharmazie und erlangte 2016 seine Approbation als Apotheker. 2017 begann er neben einer Tätigkeit als angestellter Apotheker den Graduiertenstudiengang Geschichte der Pharmazie und absolvierte zu Beginn seiner anschließenden Promotionszeit zusätzlich von 2018 bis 2020 den Masterstudiengang Pharmarecht zum Master of Laws (LL.M.) an der Philipps-Universität Marburg. Seit August 2020 arbeitet er in der pharmazeutischen Industrie. Seine Dissertation "Zur Geschichte des Beipackzettels in Deutschland von den Anfängen bis 1990" schloss er 2024 unter der Betreuung von Prof. Dr. Christoph Friedrich ab.

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