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Description
Religiöse Toleranz wurde in Deutschland erst im Laufe des 18. Jahrhunderts aus politischer Notwendigkeit und mit Blick auf die Praxis nach der Reformationszeit verwirklicht. Der Autor zeichnet diesen langwierigen Prozeß der Etablierung nach, deckt konfessionsbedingte Differenzen auf und thematisiert den Gegensatz zwischen protestantischem und katholischem Ansatz: Denn während sich in den protestantischen Lehrbüchern das Gewicht stetig zugunsten einer reinen Staatslehre zu verschieben schien, waren die katholischen Autoren grundsätzlich an das kanonische Recht gebunden, das konkurrierende Konfessionen nur als »kleineres Übel« gelten lassen kann. Fritschs Werk schließt eine Lücke in der philosophiehistorischen Erforschung der religiösen Toleranz.



