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Description
Dass Bürger Informationen reflektiert bewerten und möglichst Fake News erkennen können, ist für Demokratien systemrelevant. Der Autor geht der Frage nach, wie reflektierte Informationsbewertung in Lernkontexten vermittelt werden kann, wenn zugleich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wie Beschleunigung sowie psychologische Faktoren menschlicher Entscheidungsfindung berücksichtigt werden? Vorgelegt wird eine Theorie für die Informationsbewertung und deren Förderung. Die Arbeit ist interdisziplinär angelegt und basiert auf verschiedenen Zugängen u. a. aus der Soziologie, Psychologie, Philosophie, Pädagogik und den Fachdidaktiken Geschichte und Politik. Sönke Zankel hat in Kiel Geschichte, Ev. Religion, Philosophie, Deutsch und Wirtschaft/Politik studiert und in München promoviert. An der Universität Kiel hat er sich mit der Arbeit "Docta ignorantia. Eine Theorie für die Informationsbewertung und deren Förderung" habilitiert. Zudem ist er an der Universität Kiel in der Lehrerbildung tätig, schulischer Fachberater für Kulturelle Bildung und für "Bildung für nachhaltige Entwicklung" sowie Lehrer an einem Gymnasium. Als Autor hat er zahlreiche fachwissenschaftliche, pädagogische und fachdidaktische Beiträge veröffentlicht.



