Description
Die Qualifikation von Beweiserleichterung ist eine seit je her kontrovers diskutierte Frage des internationalen Privat- und Verfahrensrechts. Die Arbeit ergänzt den bisherigen Forschungsstand um eine streng funktionale Qualifikation mit rechtsvergleichender Perspektive. Die Untersuchung vergleicht die Regelungen des Kartellschadensersatzrechts, der Haftung für ärztliche Behandlungsfehler und der Haftung für fehlerhafte Beratung in Deutschland, Österreich und dem Vereinigten Königreich. Der Vergleich deckt die zwingende Verbindung von Beweiserleichterungen mit materiellen Rechtssätzen auf. Die Arbeit zeigt, dass Beweiserleichterungen im Sinne des internationalen Entscheidungseinklangs konsequent materiellrechtlich zu qualifizieren sind.
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