Macht der Bilder : Visuelle Kommunikation von der klassischen Antike bis zur aktuelle (zahlreiche Farbfotos. 2009. 672 S. m. 480 Farbabb. 23.4 cm)

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Macht der Bilder : Visuelle Kommunikation von der klassischen Antike bis zur aktuelle (zahlreiche Farbfotos. 2009. 672 S. m. 480 Farbabb. 23.4 cm)

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Description


(Short description)
Noch nie war die Menschheit von einer derartigen Masse an Bildern überflutet wie heute. Unser tägliches Leben wäre ohne die Bilderwelt in Printmedien, Werbung, Fernsehen und medialen Spielen gar nicht mehr vorstellbar, täglich werden wir so in unserem Handeln und Denken unbewusst beeinflusst.
Wenn auch dieses Übermaß an Bildern neu ist, so werden Bilder schon seit tausenden von Jahren für die religiöse, politische und ökonomische Beeinflussung von Menschen verwendet.
Zweifelsohne geht von Bildern Macht aus, deren Vernichtung mit wahren Bilderstürmen verbunden war und ist. Bilder dienen der friedlichen Identitätsfindung wie auch der martialischen Kriegstreiberei.
In diesem Themenbereich bewegen sich die 28 Beiträge dieses Bandes, an dem Wissenschaftler aus den Disziplinen Kunstgeschichte, Klassische Archäologie, Geschichte, Zeitgeschichte, Volkskunde, Musikwissenschaft und Kunstphilosophie mitgearbeitet haben.
(Text)
Noch nie war die Menschheit von einer derartigen Masse an Bildern überflutet wie heute. Unser tägliches Leben wäre ohne die Bilderweltin Printmedien, Werbung, Fernsehen und medialen Spielen gar nichtmehr vorstellbar, täglich werden wir so in unserem Handeln und Denkenunbewusst beeinflusst.Wenn auch dieses Übermaß an Bildern neu ist, so werden Bilder schonseit tausenden von Jahren für die religiöse, politische und ökonomischeBeeinflussung von Menschen verwendet.Zweifelsohne geht von Bildern Macht aus, deren Vernichtung mit wahrenBilderstürmen verbunden war und ist. Bilder dienen der friedlichen Identitätsfindung wie auch der martialischen Kriegstreiberei.In diesem Themenbereich bewegen sich die 28 Beiträge dieses Bandes,an dem Wissenschaftler aus den Disziplinen Kunstgeschichte, KlassischeArchäologie, Geschichte, Zeitgeschichte, Volkskunde, Musikwissenschaftund Kunstphilosophie mitgearbeitet haben.Die Herausgeberin:Dr. Elisabeth Walde, geboren in Innsbruck. 1984-2008 Ordinaria fürklassische Archäologie an der Universität Innsbruck.Forschungsschwerpunkte: Antike Kunst- und Kulturgeschichte, Provinzialrömische Kunst.Unter Mitarbeit von:Dr. Monika Fink, geboren in Innsbruck. Außerordentliche Universitätsprofessorin am Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck. Forschungsschwerpunkte: Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Bild-Musik-Beziehungen.Dr. Thomas Steppan, geboren in Innsbruck. Außerordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck. Forschungsschwerpunkte: Byzantinische und hochmittelalterliche Kunst.INHALTSVERZEICHNISI. GEWALT, MACHT UND WIDERSTANDChristoph Bertsch: EinführungElisabeth Walde: Klassik und Gewalt. Der "neue Mensch" in der griechischen Klassik des 5. Jh. v. Chr.Wolfgang Szaivert: Hier spricht der Kaiser - aktuelle Meldung contra RegierungsprogrammMonika Fink: Guernica-Kompositionen 1937-2007: Klangliche Ergebnisse bildhafter ImpulseStefan Hölscher: Die Unerzählbarkeit des Todes in Gerhard Richters Gemäldezyklus 18. Oktober 1977Christoph Bertsch: Krieg und Gewalt: Anmerkungen zur Rolle des Bildes in der aktuellen politischen KommunikationHelga Maria Kofler: Von der Macht der virtuellen GewaltspieleII. KUNST, KOMMUNIKATION UND PROPAGANDAChristina Antenhofer: EinführungVeronika Gertl: Männliche Rollenbilder auf attischem Symposiongeschirr des 5. Jahrhunderts v. Chr. Zu einigen Trinkgefäßen aus Sammlungen griechischer Vasen in InnsbruckStefanie Rammer: Römische Kunstbeschäftigung als propagandistisches PhänomenChristina Antenhofer: Der Fürst kommuniziert. Die Camera Picta des Andrea MantegnaVerena Oberparleiter: Der galante Regelverstoß ... oder wie die Medici Florenz auf ihre Machtausweitung vorbereitetenAndreas Oberprantacher: Fluchtpunkte der Macht. Linearperspektivische Ordnung und subjektive Einstellung in der RenaissanceIII. WIRKUNGSMACHT DER BILDERGerald Grabherr: EinführungSybille-Karin Moser-Ernst: Die Wirklichkeit in ein Bild verwandeln. Zu einer Theorie des Bildes. Am Beispiel der "Zillertaler Inklinanten", gemalt 1877 von Mathias SchmidUte Kurz: Die Macht antiker griechischer Weihgaben am Beispiel von figürlichen Terrakotten aus den Demeterheiligtümern von Herakleia/Policoro am Golf von TarentGerald Grabherr: Antike Waffendarstellungen zwischen Realität und Mythos Gerhard Schick: Goldener Apfel, Thron Roms, Haupt der Welt. Konstantinopel und Romidee bei Mehmed II.Florian Martin Müller: Der "Stern von Vergina" - Vom Emblem der makedonischen Königsdynastie zum nationalen Symbol Griechenlands?Thomas Steppan: Ikonen in der romanischen Wandmalerei. Auftreten und Wirkmacht früher KultbilderChristoph Bertsch: Republikaner | Künstler | Häretiker | Exilanten.Die Kunst in Florenz zur Zeit der Zweiten Republik (1527-1530)Paul Naredi-Rainer: Ansichten und Wirklichkeiten: Veduten zweier deutscher StädteGerd Blum: Bismarck-Barometer. Militaristische Stereotype in Künstlerdarstellungen der Gründerzeit und

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