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Description
(Text)
Die vorliegende Arbeit ist die erste systematische Studie zur (philosophischen) daoistischen Musikästhetik, einer Hauptströmung des altchinesischen Musikdenkens, die sowohl in der westlichen Musik- und Kulturforschung als auch in China selbst bisher nur wenig Beachtung gefunden hat. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Darstellung des Einflusses des (philosophischen) Daoismus auf die "Literatenmusik", die als altchinesische Kunstmusik eine bedeutende Rolle in der "Mußekultur" der Intellektuellen Altchinas gespielt hat und ebenfalls bisher nicht erschöpfend untersucht wurde. Der Epilog schließlich geht noch einen Schritt weiter, indem durch einen Versuch, das chinesische mit dem westlichen Musikdenken zu vergleichen, der Bogen zur abendländischen Kultur geschlagen wird.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Die musikästhetischen Fragestellungen in den klassischen daoistischen Werken Daodejing, Zhuangzi und Frühling und Herbst des Lü Buwei - Die musik- und kulturgeschichtlichen Hintergründe der Entstehung der daoistischen Musikästhetik - Die Nachwirkungen bei Neodaoisten und Literaten Altchinas wie Ji Kang, Tao Yuanming u.a.
(Author portrait)
Der Autor: Yimin Jiang, Jahrgang 1954, studierte Querflöte und Musiktheorie am Konservatorium Shanghai, Ästhetik an der Universität Peking und lehrte an den Konservatorien in Shanghai und Peking. Als DAAD-Stipendiat kam er 1986 bzw. 1988 nach Deutschland, wo er zunächst an der TU Berlin, später dann an der Universität Bayreuth Musikwissenschaft, Theaterwissen- schaft und Philosophie studierte. 1994 promovierte er in Bayreuth.



