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Description
(Text)
Die Autorin richtet sich gegen die Anwendung der von Thomas Kuhn postulierten Inkommensurabilitätsthese auf die Wissenschaft Psychologie. Stattdessen begründet und entwirft sie einen integrativen anthropologischen Ansatz. Als Grundlage für die Synthese der verschiedenen Paradigmen dient die Metapsychologie, die Max Scheler im Rahmen seiner Phänomenologie, Wertethik und Anthropologie vorgezeichnet hat. Am Vorbild Schelers wird eine Metapsychologie konzipiert, die drei Aufgaben zu erfüllen hat: 1. phänomenologische Aufklärung von "Was-ist?-Fragen"; 2. kritische Aufdeckung von impliziten anthropologischen Prämissen, welche den jeweiligen psychologischen Theoriesystemen zugrundeliegen: 3. Vergleich und Synthese von scheinbar inkompatiblen Menschenbild-Hypothesen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Schelers Metapsychologie: Verhältnis von Leib, Seele und Geist - Intersubjektivitätstheorie - Erkenntnistheorie des Psychischen - Personkonzept - Aufdeckung und Vergleich der Menschenbild-Hypothesen in Tiefenpsychologie, Behaviorismus, Kognitivismus und Systemtheorien - Anthropologisches Sphärenmodell als integrativer Ansatz:Auseinandersetzung mit Th. Kuhn - Empirische Befunde aus der Neurophysiologie - Anwendung auf das Leib-Seele-Problem - Relevanz für die Psychosomatik.
(Author portrait)
Die Autorin: Marion Theisen wurde 1963 in Völklingen/Saar geboren. Nach dem Abitur 1982 absolvierte sie ein Psychologie-Fernstudium (Modellversuch der Universität Nürnberg-Erlangen) und eine zweijährige Heilpraktiker-Ausbildung. Seit 1984 studierte sie Philosophie an der Universität Saarbrücken, im NebenfachSozialpsychologie und Religionsgeschichte; Magisterabschluß 1990.



