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Description
(Text)
Zwischen 1933 und 1945 wurden nur verhältnismäßig wenige Filme produziert, die eindeutig als Propagandastreifen erkennbar sind. Die meisten Unterhaltungsfilme der Zeit lassen sich auf den ersten Blick kaum von Produktionen aus den 50er Jahren unterscheiden. Dieses Buch befaßt sich mit den Versuchen der NS-Filmpolitik, die nicht-politischen Spielfilme dazu zu benutzen, die Einstellung der Bevölkerung in sozialen Fragen zu beeinflussen. Zum einen sollten bestimmte Ideen transportiert, zum anderen unerwünschte Inhalte und Tendenzen aus den Filmen ausgeschlossen werden. So wünschte man sich etwa die kinderreiche Familie als positives Leitbild, und kein Gangster durfte sich mehr ungestraft seiner Beute erfreuen. Quellengrundlage der Untersuchung sind vor allem die Film-Fachzeitschriften und die Spielfilme der Zeit.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Welche Forderungen wurden an die Filmemacher gerichtet, und kamen diese nur von seiten des Propagandaministeriums? - Welchen Sachzwängen war die NS-Filmpolitik unterworfen? - Wie sollten Liebe, Familie, Arbeit, Verbrechen und Justiz im Spielfilm dargestellt werden?
(Author portrait)
Die Autorin: Gabriele Lange studierte Neuere und Mittelalterliche Geschichte sowie Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dort war sie längere Zeit Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Professor Gerhard A. Ritter. Sie schloß das Studium mit dem Magister Artium ab und ist heute als Journalistin tätig.



