Description
(Text)
Diese Studie untersucht Struktur und Entwicklungstendenzen des chinesischen Nahrungsmittelkonsums. Dazu werden Haushaltsdaten der Provinzen Sichuan und Jiangsu ausgewertet. Im Zuge des wirtschaftlichen Fortschritts zeigt sich ein grundsätzlicher Trend zu veredelten Lebensmitteln. Allerdings hat sich die Lage der ärmsten Haushaltsdaten in den letzten Jahren eher verschlechtert. Prognosen auf der Basis ökonometrischer Nachfragemodelle des Typs "Almost Ideal Demand System" schreiben diese Entwicklung bis ins Jahr 2020 fort. Aufgrund der Differenzierung nach unterschiedlichen sozioökonomischen Gruppen können detaillierte Aussagen über den zukünftigen Lebensmittelverbrauch getroffen werden, die für Politik, Wirtschaft und internationale Organisationen gleichermaßen interessant sind.
(Table of content)
Aus dem Inhalt : Charakterisierung der chinesischen Haushalte - Entwicklung der Verbrauchsstrukturen in Stadt und Land - Determinanten der Nahrungsmittelnachfrage - Ökonometrische Nachfrageanalyse - Prognose - Simulation einer Politikmaßnahme.
(Author portrait)
Die Autorin: Mingzhi Sheng studierte an der Universität Kiel Ökotrophologie mit Schwerpunkt Welternährungswirtschaft. Von 1997-2000 hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn ein Projekt zur Analyse der chinesischen Haushaltsnachfrage betreut. Zur Zeit arbeitet die Autorin als Analytikerin in einem Marktforschungsunternehmen.



