Description
(Text)
Das deutsche Insolvenzrecht hat zum 1. Januar 1999 durch die Einführung der Insolvenzordnung den grundlegendsten Wandel seit Erlaß der Konkursordnung erfahren. Ferner hat das Handelsrechtsreformgesetz zum 1. Juli 1998 weitreichende Änderungen für das Firmenrecht bewirkt. Vor diesem Hintergrund befaßt sich die Untersuchung mit der Stellung des Insolvenzverwalters als "Schicksalsperson des Insolvenzverfahrens". Welche rechtliche Stellung hat er im Vergleich zum früheren Konkursverwalter? Wie erfolgt die Abgrenzung seiner Kompetenzen zu den Befugnissen der Gesellschaftsorgane im Fall der Insolvenz einer Handelsgesellschaft? Diese und mit ihnen im Zusammenhang stehende Fragen beantwortet der Autor vertieft am Beispiel des Firmenrechts. Er gelangt dabei zu weitreichenden Befugnissen des Verwalters. Überlegungen zur Sitzverlegung einer Handelsgesellschaft runden die Arbeit ab.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Veränderte Handlungsspielräume für den Insolvenzverwalter durch die Insolvenzrechtsreform - Rechtsstellung des Insolvenzverwalters - Verdrängung der Gesellschaftsorgane durch den Verwalter - Kompetenzabgrenzung am Beispiel des Firmenrechts - Firmenveräußerung und Firmenänderung - Bildung einer Ersatzfirma - Satzungsänderungsbefugnisse - Sitzverlegung durch den Insolvenzverwalter.
(Author portrait)
Der Autor: Ingo Schwerdling studierte an der Universität Bochum Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Nach dem Abschluß als Diplomökonom und dem juristischen Referendariat ist er seit 1997 als Dozent und Rechtsanwalt tätig. Im Januar 2000 promovierte der Autor bei Prof. Dr. Hüffer an der juristischen Fakultät der Ruhruniversität Bochum.



