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Description
(Text)
Aufgefaßt als Repräsentanten verschiedener Richtungen philosophischen und ästhetischen Denkens, dienen die Begriffe Symbol und Metapher der Einordnung musikhistorischer Phänomene in einen größeren kulturgeschichtlichen Zusammenhang. Einzelne Stationen, die die Motette vom 12. bis ins frühe 16. Jahrhundert durchläuft, werden in Beziehung gesetzt zu philosophischen Entwürfen des jeweils selben Zeitraumes. Der imaginäre Diskurs zwischen komponierendem Musiker und philosophierendem Vor-Denker, der sich daraus ergibt, wirft neues Licht auf die möglichen Erscheinungsweisen humanistischen Denkens in der musikalischen Form
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Das Problem des Humanismus in der Musik - Philosophisches Denken und musikalische Komposition - Das 12. Jahrhundert: die erste Renaissance - Das 13. Jahrhundert: Form als Konstruktion - Konzentration durch Kontraktion: Ars nova und philosophischer Nominalismus - Die isorhythmische Motette und die Entrückung Gottes-Humanismus als Gegenwelt.
(Author portrait)
Die Autorin: Silvia Uhlemann wurde 1964 geboren. Sie studierte Musikwissenschaft, neuere deutsche Literaturwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Karlsruhe und Hamburg. 1998 wurde sie zum Dr. phil. promoviert.



