Militärisches Entscheiden : Voraussetzungen, Prozesse und Repräsentationen einer sozialen Praxis von der Antike bis zum 20. Jahrhundert (Krieg und Konflikt)

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Militärisches Entscheiden : Voraussetzungen, Prozesse und Repräsentationen einer sozialen Praxis von der Antike bis zum 20. Jahrhundert (Krieg und Konflikt)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783593511740

Description

Militärisches Handeln ist, so suggerieren Quellen und Historiografie, vor allem Entscheidungshandeln. Entscheidungen werden so zu Schlüsselereignissen in der Kriegführung stilisiert, die über Sieg und Niederlage bestimmen. Damit werden Fragen nach den Rahmenbedingungen und Merkmalen militärischer Entscheidungsprozesse und den Konstanten des militärischen Entscheidens aufgeworfen. Die Beiträge dieses Bandes analysieren epochenübergreifend die Voraussetzungen, Prozesse und Repräsentationen militärischen Entscheidens und bestimmen erstmals die Rahmenbedingungen und Merkmale des Entscheidens im militärischen Kontext. Inhaltsverzeichnis
Entscheiden als militärgeschichtliches Forschungsproblem.
Zur Einführung 9
Martin Clauss, Christoph Nübel
Militärische Entscheidungskultur. Prolegomena zu einer
dezisionistischen Führungskultur des Militärs 49
Wolfram Pyta
I. Voraussetzungen
Wie ein guter militärischer Anführer seinen Entschluss fasst.
Antike Handlungsanweisungen zum militärischen Entscheiden 75
Simon Puschmann
Bellona als Vermesserin der Welt? Die »Landeskenntnis« als Entscheidungsressource und ihre Erlangung in der frühneuzeitlichen Militärtheorie 99
Jan Philipp Bothe
Military decision-making auf dem Weg in den Weltkrieg.
Voraussetzungen des Entscheidens im preußisch-deutschen
Generalstab von 1900 bis 1914 125
Lukas Grawe

Die Beurteilung der Heere europäischer Neutraler durch die
Dritte OHL. Eine Betrachtung aus sozialkognitiver Perspektive 153
Peter Mertens
»Dezisionismus als Denkstil«. Auftragstaktik im preußisch-deutschen
Heer 1869 bis 1945 185
Marco Sigg
II. Prozesse
Die angebliche Entscheidungsfreiheit des Feldherrn und die
Senatspolitik in der römischen Republik: das Beispiel der Aufhebung
von Massenversklavung 213
Florian Wieninger
Entscheiden und Militär in Byzanz 249
Michael Grünbart
Militärische Unterstützung. Strukturen und Prozesse des Entscheidens
in Städtebünden des späten Mittelalters 269
Simon Liening
Das Kollektiv als schlachtentscheidende Instanz? Beispiele aus der Militärgeschichte der spätmittelalterlichen Eidgenossenschaft 289
Oliver Landolt
Unnötiges Risiko oder Handlungsvorteil? Der Roi Connétable in der Frühen Neuzeit 313
Alexander Querengässer
Unbelehrbar? Hitler als militärischer Entscheider 341
Roman Töppel

III. Repräsentationen
Der mittelalterliche König und Narrationen des militärischen
Entscheidens in der Stauferzeit (1138-1268) 367
Sebastian Schaarschmidt
Feldherren bei der Arbeit. Zur Ikonographie militärischer
Entscheidungen vom 17. bis zum 20. Jahrhundert 395
Thomas Weißbrich
Revisiting the »Prussian Triangle of Leadership«. Wilhelm I and the Military Decision-Making Process of the Prussian High Command
during the Franco-Prussian War, 1870-1871 429
Frederik Frank Sterkenburgh
Erwartung, Entscheidung und Enttäuschung. Die Kaiserliche Marine
in Krieg und Frieden 455
Sebastian Rojek
Danksagung 491

Autoren 493 Martin Clauss ist Professor für die Geschichte Europas im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit an der TU Chemnitz. Christoph Nübel, Dr. phil., ist Wissenschaftlicher Oberrat am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. »Ein gelungener Band, der die Erforschung des militärischen Entscheidens ein gutes Stück voranbringt und zu weiterer Arbeit auf diesem Gebiet anregt.« Jörg Rogge, Zeitschrift für Historische Forschung, 48/2021

»Die Aufsatzsammlung bietet einen ebenso ambitionierten wie gelungenen militärhistorischen Überblick über die Kulturen des Entscheidens seit der Antike.« Bernd Ulrich, Soziopolis, 03.11.2020

»Auf jeden Fall ergänzen die hier gewonnenen Erkenntnisse die Forschung, aber auch gesellschaftliche und militärische Debatten, wie die um die Rolle der Bundeswehr, durch wichtige historische Relativierungen und neue Deutungsangebote.« Anke Fischer-Kattner, H-Soz-u-Kult, 07.12.2021

»Das Werk lädt zum Reflektieren darüber ein, welchen Wandel und welche Konstanten es beim Prozess des Entscheidens über die Jahrtausende gegeben hat. Dabei bestimmte Standards einzuhalten, ist keineswegs eine Erfindung der Neuzeit: Bereits die Römer besaßen schriftliche Anleitungen für die Entscheidungsfindung.« VDI-Nachrichten, 23.10.2020

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