Das Ende des Fortschritts : Zur Dekolonisierung der normativen Grundlagen der kritischen Theorie

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Das Ende des Fortschritts : Zur Dekolonisierung der normativen Grundlagen der kritischen Theorie

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783593510859

Description

Vor mehr als 25 Jahren kritisierte Edward Said die Kritische Theorie der Frankfurter Schule dafür, zwar eine aufschlussreiche Analyse der Machtbeziehungen in modernen Gesellschaften vorzulegen, dabei aber über Rassismus oder anti-imperialistischen Widerstand zu schweigen. Was hat sich seitdem verändert? In »Das Ende des Fortschritts« untersucht Amy Allen das Verhältnis großer zeitgenössischer Denker der Kritischen Theorie, Jürgen Habermas, Axel Honneth und Rainer Forst, zu theoretischen Ansätzen der Dekolonisierung aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit einem frischen Blick fragt sich Allen, selbst Vertreterin der Kritischen Theorie, inwiefern die Vorstellung eines kontinuierlichen Fortschritts unweigerlich eurozentrische oder imperialistische Züge trägt. Dass die Kritische Theorie die besten Werkzeuge bereithält, um emanzipatorische Ziele zu erreichen, stellt sie dabei nicht in Frage. Unter Rückgriff auf die Arbeiten Theodor W. Adornos und Michel Foucaults nimmt sie eine »Dekolonisierung« der Kritischen Theorie vor und entwickelt einen radikal selbstkritischen Fortschrittsbegriff. Erstmals führt sie so Postkoloniale und Kritische Theorie zusammen und gibt dem Fortschritt eine Zukunft. Mit einem neuen Vorwort von Amy Allen und einem Nachwort von Martin Saar Vorwort zur deutschen Ausgabe von 201911 Vorwort und Dank17 Siglenverzeichnis27 Kapitel 1: Kritische Theorie und die Idee des Fortschritts31 Fortschritt und die Normativität der kritischen Theorie37 Die Kolonialität der Macht. Die politisch-epistemologische Kritik am Fortschritt als »Tatsache«48 Die Problematisierung des Fortschritts 59 Überblick über das Buch69 Kapitel 2: Von der sozialen Evolution zu den multiplen Modernen. Geschichte und Normativität bei Habermas 73 Der letzte Marxist? Soziale Evolution und die Rekonstruktion des Historischen Materialismus76 Moderne und Normativität in der Theorie des kommunikativen Handelns87 Von Hegel zu Kant und wieder zurück. Habermas' Diskursethik100 Eurozentrismus, multiple Modernen und historischer Fortschritt106 Kapitel 3: Die Unhintergehbarkeit des Fortschritts? Honneths hegelianischer Kontextualismus121 Fortschritt und kritische Theorie125 Soziale Freiheit als Fortschritt132 Die Unhintergehbarkeit des Fortschritts?139 Historischer Fortschritt und Normativität 153 Kapitel 4: Vom hegelianischen Rekonstruktivismus zum kantischen Konstruktivismus. Forsts Theorie der Rechtfertigung169 Fortschritt in Richtung der Gerechtigkeit172 Konstruktivismus versus Rekonstruktivismus, Universalismus versus Kontextualismus. Das grundlegende Recht auf Rechtfertigung 176 Praktische Vernunft, Autoritarismus und Unterordnung185 Das Wichtigste zuerst. Macht und die Methodologie der kritischen Theorie196 Kapitel 5: Von der Dialektik der Aufklärung zur Geschichte des Wahns. Foucault als Adornos anderer »anderer Sohn«217 Die Dialektik des Fortschritts. Adorno und die Geschichtsphilosophie221 Hegel entdialektisieren. Foucault und das historische historische Apriori 232 Kritik als historische Problematisierung. Adorno und Foucault243 Adorno, Foucault und das »Postkoloniale«257 Kapitel 6: Schluss: »Wahrheit«, Vernunft und Geschichte265 Verlernen, epistemische Bescheidenheit und metanormativer Kontextualismus270 Die Unreinheit der praktischen Vernunft (Reprise)282 Fortschritt, in der Geschichte290 Coda. Eine Kritikalisierung der postkolonialen Theorie295 Nachwort von Martin Saar297 Anmerkungen 307 Literatur 337 Amy Allen ist Professorin für Philosophie, Frauen- Gender- und Sexualwissenschaften an der Pennsylvania State University und eine der bedeutendsten feministischen Theoretikerinnen der Vereinigten Staaten. Zuletzt erschienen von ihr »Das Ende des Fortschritts« (2019).

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