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Description
Religionsfriedenskultur in der Geschichte Europas
Der konstruktive Umgang mit religiöser und konfessioneller Pluralität ist eine Aufgabe, die sich nicht erst in der Gegenwart stellt. Vielmehr begleitet sie die Geschichte Europas seit den Anfängen. Richtungsweisend für alle neuzeitlichen Entwicklungen wurde das Entstehen von Religionsfriedensregelungen seit dem 16. Jahrhundert. Sie stellen einen wesentlichen Baustein für die Konstituierung des modernen europäischen Staatswesens dar. Gleichzeitig erlauben sie tiefe Einblicke in den Umgang mit religiöser Koexistenz sowie die Entwicklung des Toleranzgedankens und ermöglichen, heutige religiöse Pluralität zu verstehen und angemessen mit ihr umzugehen.
Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrats; Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz; Vorstandsmitglied des Vereins für Reformationsgeschichte; Mitglied des Kuratoriums der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel u.a.m.
Forschungsschwerpunkte: Reformation und Konfessionalisierung; Frühaufklärung in ihrem westeuropäischen Zusammenhang.
Forschungsprojekte u.a.: Controversia et confessio. Quellenedition zur Bekenntnisbildung und Konfessionalisierung in der Frühen Neuzeit; Herausgabe (im Auftrag der EKD) der Bekenntnisschriften der Evangelisch-Lutherischen Kirche; Veranstaltung der Frühjahrstagungen zur Wittenberger Reformation mit dem Institut für Kirchengeschichte der Universität Leipzig und der Leucorea-Stiftung. Voigt-Goy, Christopher, Dr. theol. habil., ist Arbeitsstellenleiter im Langzeitvorhaben "Europäische Religionsfrieden Digital - EuReD" der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz in Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt. Andreas Zecherle studierte Evangelische Theologie und Germanistik. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Kirchengeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg.



