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Description
In extremen Situationen bricht nicht immer das Opfer - manchmal kollabiert die eiskalte Identität des Täters unter der unerwarteten Wucht der eigenen Empathie. Wir alle kennen das Stockholm-Syndrom - das bizarre Phänomen, bei dem sich Opfer in ihre Peiniger verlieben, um in einer lebensbedrohlichen Situation psychologisch zu überleben. Doch es gibt eine weitaus seltenere und faszinierendere Anomalie in der Kriminalgeschichte, die das exakte Gegenteil bewirkt: Was passiert, wenn der bewaffnete Täter plötzlich Mitleid mit seiner Geisel entwickelt?Das Lima-Syndrom, benannt nach der japanischen Botschaftsgeiselnahme 1996, beschreibt den totalen psychologischen Kollaps der Täteridentität. Unter extremem Stress, Isolation und der erzwungenen Nähe zum Opfer beginnen selbst kaltblütige Kriminelle, eine tiefe emotionale Bindung zu ihren Gefangenen aufzubauen, was oft zu irrationalen Befreiungsaktionen und dem Scheitern des Verbrechens führt.Dieses Buch analysiert die fragile Neurologie der absoluten Macht. Es beleuchtet hochkarätige historische Verhandlungsfälle und dekonstruiert die psychologischen Schmerzpunkte, an denen das menschliche Gewissen die kriminelle Logik übertrumpft. Wir werfen einen ungeschönten Blick auf die Grenzen der Empathie und die verletzliche Psyche der Aggressoren.Verstehen Sie die Anatomie der extremen Gnade. Die Mechanik des Lima-Syndroms liefert unbezahlbare Erkenntnisse für Verhandlungsführer, Psychologen und jeden, der begreifen will, warum menschliche Verbindung selbst in der dunkelsten Gewalt unvermeidlich ist.
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