- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > History
- > general surveys & lexicons
Description
18 Monate lang verschwand die Sonne hinter einem dichten Schleier aus Asche. Was folgte, war nicht nur Kälte und Hunger, sondern das abrupte Ende der Antike. Wenn Historiker nach dem schlimmsten Jahr fragen, um am Leben zu sein, fällt die Wahl nicht auf die Zeit der Weltkriege oder den Ausbruch der Pest. Wissenschaftler sind sich einig: Das absolute Tiefpunkt der menschlichen Existenz begann im Jahr 536.Ein gewaltiger, geheimnisvoller Vulkanausbruch schleuderte eine massive Aschewolke in die Atmosphäre, die die Sonne über Europa, dem Nahen Osten und Teilen Asiens für 18 Monate in einen fahlen, kalten Nebel hüllte. Die globale Temperatur stürzte ab, Ernten verdorrten auf den Feldern, Schnee fiel mitten im Sommer, und eine erbarmungslose Hungersnot überzog den Kontinent. Das geschwächte Immunsystem der Überlebenden ebnete schließlich den Weg für die katastrophale Justinianische Pest, die das byzantinische Imperium in die Knie zwang.Dieses Buch beleuchtet die klimatologischen und archäologischen Beweise dieses vergessenen Wendepunkts. Es dokumentiert den Dominoeffekt eines einzelnen geologischen Ereignisses, das Zivilisationen stürzte, ganze Völkerwanderungen auslöste und die Welt in das dunkle Zeitalter stürzte.Leser begreifen die extreme Verwundbarkeit unserer Zivilisation durch kosmische und geologische Variablen und lernen, wie schnell das ökologische Fundament einer ganzen Epoche kollabieren kann.



