Description
(Text)
Frauen und Männer kaufen unterschiedliche Waren und treffen verschiedene Kaufentscheidungen. Gleichermaßen unterscheiden sich ihr Informationsverhalten und ihr Kommunikationsstil. Um Frauen zu erreichen, müssen Unternehmen völlig andere Botschaften senden und eine andere Sprache verwenden als bei der Adressierung von Männern. Während sich Männer unter anderem für Technik, Elektronik, Körperlichkeit, Kraft und Leistung begeistern, spielen für Frauen dagegen ganz andere Faktoren eine wichtige Rolle, beispielsweise Nützlichkeit und Schönheit, Beziehungen, Sinneseindrücke und vor allem soziale Erlebnisse. Produktinformationen, Internet-Seiten, Werbung und PR-Meldungen sind für Frauen irrelevant oder gar ärgerlich, wenn sie darin falsch angesprochen werden. Diese teuren Fehler unterlaufen selbst Firmen wie Dell und Nike noch regelmäßig. Ein Beispiel ist die misslungene Kampagne "Men vs. Women" von Nike, die vollkommen außer acht ließ, dass Frauen weitaus weniger wettbewerbsorientiert sind als Männer und sich viel weniger davon angesprochen fühlten.Das Buch bietet eine umfassende, detaillierte Analyse weiblichen und männlichen Kommunikationsverhaltens und listet die Potenziale und Gefahren auf, die mit den unterschiedlichsten Werbe- und Kommunikationsmethoden verbunden sind. Es zeigt, wie Kommunikationskampagnen für Frauen sich von solchen für Männer abgrenzen müssen und worauf zu achten ist. Eine Übersichtskarte über die modernen Kommunikationsmittel, sinnvolle Anwendungsbeispiele und Case Studies runden das Praxisbuch ab. Es zeigt, wie Kommunikationsstrategien entwickelt und umgesetzt werden müssen, damit Frauen oder Männer oder sogar beide treue Kunden werden möchten. Mit einem Geleitwort von Vera F. Birkenbihl!
(Author portrait)
Diana Jaffé (1969) studierte Betriebswirtschaft, Kommunikation und ist Applikationsentwicklerin Client/Server. Seit 1990 ist sie im Marketing tätig. Sie gilt als die erste Gender-Marketing-Spezialistin in Europa und ist Autorin von "Der Kunde ist weiblich". Jaffé ist alleiniger Vorstand der im Jahr 2001 gegründeten Bluestone AG, dem Marktführer in der Beratung und Fortbildung von Unternehmen im Gender Marketing. Sie ist Mitglied im internationalen Hochbegabtennetzwerk MENSA.Saskia Riedel (1968) studierte Geschichtswissenschaften, englische Literatur und Kunstgeschichte sowie Wirtschaftsmediation. Sie ist Kommunikations- und PR-Beraterin, freie Journalistin und Mediatorin. Sie arbeitete seit 1996 national wie international für Hewlett-Packard und SAP, sowie in führenden Agenturen unter anderem für IBM und Siemens. Riedel befasst sich mit mediativer Kommunikation zur Unternehmensübergreifenden Effizienz- und Reputationssteigerung.
Contents
Geleitwort von Vera F. Birkenbihl. Vorwort. 1. Muss Werbung kreativ sein? 2. Grundlagen. 2.1. Gender Marketing? Diversity Marketing? Individualmarketing? 2.2. Definition von Gender Marketing. 2.3. Gender Marketing in Abgrenzung zum Diversity Marketing. 2.4. Gender Marketing in Abgrenzung zum Individualmarketing. 2.5. Definition Gender Marketing Communication. 3. Kaufverhalten. 3.1. Wie Manner ihren Bedarf decken. 3.2. Wie Frauen shoppen. 3.3. Was bedeutet das fur die Werbung? 4. Welchen Einfluss hat die Biologie auf unser Verhalten, und welchen die Kultur? 4.1. Die biologische Ebene. 4.2. Die kulturelle Ebene. 4.3. Das soziale Umfeld. 4.4. Die personlichen Erfahrungen des Individuums. 4.5. Gender Marketing Communication und die Ebenen. 5. Was ist mannlich, was ist weiblich? 5.1. Ist der Mann das Gegenteil von der Frau? 5.2. Warum wir zwei Geschlechter haben. 5.3. Wie Geschlecht entsteht. 5.4. Die Plastizitat des Gehirns. 6. Wie das Geschlecht ins Gehirn gelangt und was das fur die Werbung bedeutet. 6.1. Autismus als extreme Form der Mannlichkeit. 6.2. Systematiker. 6.3. Empathen. 6.4. Spiegelneuronen: Ich bin du. 6.5. Intuition. 6.6. Emotionen, "emotionale" und "rationale" Werbung. 6.7. Marketing-Kommunikation fur Systematiker und Empathen. 7. Das Geschlecht der Dinge. 7.1. Mobilitat, Verkehr, Tourismus. 7.2. Medien. 7.3. Werkzeug. 7.4. Technik. 7.5. Wohnen und Buro. 7.6. Nahrungs- und Genussmittel. 7.7. Mode, Accessoires - und Kaufhauser. 7.8. Finanzen. 7.9. Top 10. 7.10. Keine Aussage ist auch eine Aussage. 8. Die Lebensphasen. 8.1. Die weiblichen biologischen Motivatoren. 8.2. Die mannlichen biologischen Motivatoren. 9. Wie sie die Welt wahrnimmt, wie er denkt - Themen fur die Gender Marketing Communication. 9.1. Frauen. 9.2. Was machen wir aus diesen Erkenntnissen in der Kommunikation? 9.3. Manner. 9.4. Marketing-Kommunikation fur Manner. 10. Sinn und Sinnlichkeit. 10.1. Sehen. 10.2. Horen. 10.3. Riechen. 10.4. Schmecken. 10.5. Tasten und fuhlen. 11. Sex sells?! 12. Kommunikationsstile. 12.1. Wer hort was? 12.2. Wer ist "geschwatziger"? 12.3. Kommunikationsverhalten. 12.4. Direkte und indirekte Sprache, Konfliktsprache. 12.5. Detail-Tiefe. 12.6. Prahlerei und Ubertreibung. 12.7. Die Korperhaltung beim Sprechen. 12.8. Wortwahl und Produktnamen. 13. Farben. 13.1. Die Verbindung aus Farbe und Bedeutung. 13.2. Lieblingsfarben. 13.3. Ein Wort (oder auch zwei) zu Rosa. 14. Visible / invisible Strategy - sichtbar oder unsichtbar? 15. Kommunikationsinstrumente. 15.1. Kommunikation ist nicht mehr das, was sie mal war. 15.2. Wir alle sind jetzt Prosumenten. 15.3. Die GMC-Kommunikationsrichtungsachse. 15.4. Vom Informationskonsumenten zum Prosumenten. 15.5. Dialog muss man konnen, nicht beherrschen. 15.6. Kommunikationsziele. 15.7. Welche Kommunikationsinstrumente gibt es derzeit? 15.8. Welches Kommunikationsinstrument fur wen? 15.9. Wer nutzt welches Medium in welchem Mase? 15.10. Der ganzheitliche Ansatz oder: mit welcher Instrumenten-Kombination erreiche ich meine Zielgruppe? 16. Case Studies. 16.1. Orsay: Thank God I'm a Woman. 16.2. Hewlett-Packard: Frauen und Technik einmal anders. 16.3. Bosch Power Tools. Inhaltsverzeichnis. 17. Welche Zukunft erwartet uns? Literaturliste. Index.



