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Description
This now classical fundamental work has been expanded by a chapter on the notion of hysteria in the 21st century. This classical fundamental work reflects the newest developments in the media and society, such as the frenetic excitement among adolescents in the presence of the group "Tokio Hotel" or the growing phenomenon of sensation mongering."Hysterical" is now used colloquially to mean fake, theatrical, histrionic, exaggerated. In psychiatry and psychology, on the other hand, the term was long connected with a number of physical and mental symptoms and disorders that arose in the 19th and declined in the 20th century. Freud's definition of hysteria is now considered obsolete. Stavros Mentzos provides a number of impressive examples of how the modus of hysteria remains relevant today through the exhibition of unconscious acting-out. This helps us to understand not only psychopathological and psychosomatic dynamics, but human behaviour and interaction in general. Vorwort zur 8., erweiterten Ausgabe
Einleitung
Kapitel I: Hysterische Phänomene
1. Drei Gruppen hysterischer Phänomene
2. Verbreitung und Symptomwandel der hysterischen Symptombildung
Kapitel II: Hysterie-Konzepte
1. Von Altägypten bis zu Charcot
2. Das psychoanalytische Modell
Kapitel III: Hysterische Symptombildung
1. Annette C. (Konversion)
2. Die Krankengeschichte von Barbara M. (Dissoziation)
Kapitel IV: Hysterische Charakterbildung
1. Einleitung
2. Deskriptive Merkmale des hysterischen Charakters (bzw. der heutigen histrionischen Persönlichkeitsstörung)
3. Anton C. (Fall Nr. 12)
4. Ein dramatischer Auftritt (Fall Nr. 13)
5. Zur Typologie hysterischer Charaktere
6. Das Über-Ich: der prominenteste Zuschauer
Kapitel V: Ich-psychologische Aspekte die einzelnen Teilmechanismen
1. Der impressionistische kognitive Stil und die Affinität für unbewusste Symbolik
2. Emotionalisierung Dramatisierung
3. Identifikation als wichtiger Mechanismus innerhalb der hysterischen Symptom- und Charakterbildung
4. Verdrängung und Dissoziation
Kapitel VI: Die Krise des Hysteriebegriffs
1. Konversion nur bei ödipalen Konflikten?
2. Hysterischer Charakter nur bei ödipaler
Fixierung?
3. Hysterie, hysterisch unbrauchbar gewordene Begriffe?
Kapitel VII: Versuch einer neuen Definition
1. Methodologische Vorbemerkungen
2. Der hysterische Modus der "Konfliktlösung"
3. Das spezifisch Hysterische
4. Einwände gegen die vorgeschlagene Konzeptualisierung
Kapitel VIII: Primärer und sekundärer Krankheitsgewinn
1. Primärer neurotischer Gewinn
2. Sekundärer Krankheits-(neurotischer) Gewinn
Kapitel IX: Vergleiche und Gegenüberstellungen
1. Ein Vergleich mit der Zwangsneurose
2. Konversion versus psychosomatische Resomatisierung im engeren Sinne
3. Beziehungen zwischen hysterischer Symptomneurose und hysterischem Charakter (bzw. der heutigen histrionischen Persönlichkeitsstörung)
Kapitel X: Nosologische und klassifikatorische Aspekte
Kapitel XI: Interpersonale Aspekte
1. Die hysterische Kommunikation
2. Partnerbeziehungen
3. Warum sind Frauen häufiger hysterisch?
Kapitel XII: Therapeutische Aspekte
1. Psychoanalytische Behandlung
2. Besondere Formen der Gegenübertragung
3. Nichtanalytische psychotherapeutische Verfahren
Kapitel XIII: Die Hysterie im 21. Jahrhundert
Exkurs: Was ist ödipal und was sind die ödipalen Konflikte?
Die "Erben" der Hysterie in der Psychiatrie des 21. Jahrhunderts
Vergebliche Versuche, den alten Hysteriebegriff als eine Krankheitseinheit zu retten
Kapitel XIV: Das Hysterische in der öffentlichen Kommunikation der heutigen Gesellschaft
1. Tokio Hotel
2. Fußball regiert die Welt!
3. Sensationslust
4. Sekundäre Hysterisierung
5. Nur scheinbar perverse hysterische Inszenierungen
Zusammenfassende Betrachtung
Abgrenzungen und negative Definitionen
Positive Definitionen
Anmerkungen
Literatur
Namen- und Sachregister
Prof. Dr. med. Stavros Mentzos (1930-2015) war Psychiater und Psychoanalytiker und Leiter der Abteilung für Psychotherapie und Psychosomatik des Klinikums der Universität Frankfurt/Main.



