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Description
Dieses Buch ist eine Aufforderung zur Ergreifung der Macht, und zwar durch Allianzen. Denn die globalisierte Welt ist ein Möglichkeitsraum, trotz barbarischer Tendenzen. Zurück zur autarken Nation führt ohnehin kein vernünftiger Weg, die Chancen für Staat und Zivilgesellschaft liegen darin, eine konsequent kosmopolitische Perspektive einzunehmen und auf transnationaler Bühne Einfluss auszuüben, statt sich in nationalen Konkurrenzen zu erschöpfen und den Verlust der Macht an die Wirtschaft zu beklagen. Verloren ist nichts, zeigt Beck: "Die Regeln legitimer Herrschaft werden neu ausgehandelt." Ein erhellendes Panorama der neuen weltpolitischen Ökonomie. Kapitel I: Einleitung: Neue Kritische Theorie in kosmopolitischer Absicht
Das Metaspiel der Weltpolitik
Das alte Spiel ist nicht mehr möglich
Die Gegenmacht der globalen Zivilgesellschaft
Die Transformation des Staates
Terrorgruppen als neue globale Akteure
Die politische Macht wahrgenommener Zivilisationsrisiken
Wer sind die »Spieler«?
Paradigmenwechsel der Legitimität
Blinde Empirie?
Neue Kritische Theorie in kosmopolitischer Absicht
Neue Kritische Theorie sozialer Ungleichheiten
Kapitel II: Kritik des nationalen Blicks
Der »Kosmopolit« ist zugleich Bürger des »Kosmos« und Bürger der »Polis«
Die öffentliche Welt ist alles, was als irritierende Folge zivilisatorischer Entscheidung wahrgenommen wird
Der kommunitaristische Mythos
Der methodologische Nationalismus als Fehlerquelle
Kapitel III: Regelverändernde Weltinnenpolitik: Zur Entgrenzung von Ökonomie, Politik und Gesellschaft
Die Meta-Macht der Weltwirtschaft
Weltwirtschaftliche Meta-Macht macht gewaltanfällig und gewaltabhängig
Ein pazifistischer und ein kosmopolitischer Kapitalismus?
Die Meta-Macht der globalen Zivilgesellschaft
Translegale Herrschaft
Das neoliberale Regime
Die Dialektik von globalen und lokalen Fragen oder die Legitimationskrise nationalstaatlicher Politik
Die Nationalitätsfalle
Der transnationale Überwachungs- und Zitadellenstaat
Der kosmopolitische Staat
Die Regionalisierung kosmopolitischer Staaten
Die Machtasymmetrie von Finanz- und Zivilisationsrisiken
Die Risikofragen als Machtfragen
Europäische und außereuropäische Konstellationen
Kosmopolitischer Realismus
Kapitel IV: Macht und Gegenmacht im globalen Zeitalter: Kapitalstrategien
Die weltwirtschaftliche Weltpolitik
Selbstlegitimierung des Kapitals?
Kapitalstrategien im Überblick
Kapitalstrategien zwischen Autarkie und präventiver Dominanz
(a) Autarkiestrategien
Usurpationsstrategien
Innovationsstrategien
Glokalisierungsstrategien
Strategien der Exit-Macht
Strategien der ökonomischen Souveränität
(b) Substitutionsstrategien
(c) Monopolisierungsstrategien
Strategien der ökonomischen Rationalitätsmonopolisierung
Strategien der zwischenwirtschaftlichen Diplomatie
(d) Strategien der präventiven Dominanz
Schurkenstaatenstrategie
Strategien der Neoliberalisierung des Staates
Kapitel V: Staatsstrategien zwischen Renationalisierung und Transnationalisierung
Unverzichtbarkeitsstrategien
Strategien der »Enträumlichung des Staates«
Strategien der Großen Politik
Unersetzbarkeitsstrategien
Transnationale Kompetenzstrategien
Entmonopolisierungsstrategien wirtschaftlicher Rationalität
Strategien der Vermeidung von Weltmarktmonopolen
Strategien der zwischenstaatlichen Konkurrenzreduktion
Staatliche Spezialisierungsstrategien
(a) Sozialdemokratische Konsensstrategien
(b) Billiglohnstrategien
(c) Steuerparadiesstrategien
Hegemonie-Strategien
Transnationalisierungsstrategien
(a) Ökonomische Rationalität
(b) Strategische Rationalität
(c) Politische Rationalität
Strategien der Repolitisierung der Politik
Globale Probleme global lösen
Strategien multipler Koalitionen
Globale Risikostrategien
Kosmopolitisierung des Nationalen
Globale New Deal-Strategien
Strategien der Kosmopolitisierung der Staaten
Strategien der inneren und äußeren Politikverflechtungen
Gewinn-Gewinn-Strategien
Strategien der Kosmopolitisierung des Rechts
Beck, UlrichUlrich Beck ist einer der weltweit anerkannten Soziologen. Sein 1986 erstmals veröffentlichtes Buch Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne brachte ein neues Zeitalter auf den Begriff. Dieses Konzept machte ihn international und weit über akademische Kreise hinaus bekannt. Zwanzig Jahre später erneuerte und erweiterte er seine Zeitdiagnostik in Weltrisikogesellschaft. Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit im Zeichen von Terrorismus, Klimakatastrophen und Finanzkrisen. Er war zwischen 1997 und 2002 Herausgeber der Reihe Edition Zweite Moderne im Suhrkamp Verlag. Zwischen 1992 und 2009 war Beck Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1999 bis 2009 fungierte Ulrich Beck als Sprecher des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Sonderforschungsbereichs Reflexive Modernisierung. Vom Europäischen Forschungsrat wurde Ulrich Beck 2012 ein Projekt zum Thema Methodologischer Kosmopolitismus am Beispiel des Klimawandels mit fünfjähriger Laufzeit bewilligt. Beim Weltkongress für Soziologie 2014 in Yokohama erhielt Ulrich Beck den Lifetime Achievement Award - For Most Distinguished Contribution to Futures Research der International Sociological Association.Ulrich Beck wurde am 15. Mai 1944 in Stolp in Hinterpommern geboren. Nach seinem Studium der Soziologie, Philosophie, Psychologie und Politikwissenschaft in München promovierte er dort im Jahr 1972. Sieben Jahre später wurde er im Fach Soziologie habilitiert. Sein wissenschaftliches Hauptinteresse galt dem Grundlagenwandel moderner Gesellschaften. Diese grundlegenden Veränderungen faßte er, neben dem Begriff des Risikos, unter anderem mit Konzepten wie Reflexiver Modernisierung, Zweite Moderne, unbeabsichtigte Nebenfolgen und Kosmopolitismus.Ihm wurden mehrere Ehrendoktorwürden europäischer Universitäten und zahlreiche Preise verliehen.Er starb am 1. Januar 2015.



