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Description
(Text)
Bela Balazs gehört zu den »Klassikern« der filmästhetischen Theorie, in einer Reihe mit Eisenstein, Pudowkin, Arnheim und Kracauer. Sein frühestes Filmbuch, Der sichtbare Mensch von 1924, ist die erste wirklich folgenreiche Filmtheorie, in der die Quintessenz von drei Jahrzehnten künstlerischer Entwicklung des neuen Mediums gezogen wird: vom Anspruch her eine Kunstphilosophie mit der Absicht, der legitimen Kunst des Volkes zu ihrem Recht zu verhelfen, inhaltlich eine Filmdramaturgie, die die ästhetischen Probleme des Films systematisch angeht, methodisch eine empirische Arbeit als Ergebnis von eineinhalb Jahren intensivster Filmkritiker-Tätigkeit in Wien und stilistisch die Filmtheorie eines Dichters, der immer wieder treffende Sprachbilder findet und dessen Begeisterung für das Kino sich auch heute noch unvermittelt auf den Leser überträgt.
Bela Balazs, geboren 1884 in Ungarn, war als Dramatiker, Lyriker und Essayist, Drehbuchautor und Filmtheoretiker tätig. Helmut H. Diederichs, geboren 1948, ist Professor für Medienpädagogik an der FH Dortmund.
(Table of content)
Be la Bala zs
Der sichtbare Mensch oder die Kultur des Films
Vorrede in drei Ansprachen
I. Wir bitten um Einlaß!
II. An die Regisseure und alle anderen Freunde vom Fach
III. Vom schöpferischen Genuß
Der sichtbare Mensch
Skizzen zu einer Dramaturgie des Films
Die Filmsubstanz
Typus und Physiognomie
Das Mienenspiel
Die Großaufnahme
Das Gesicht der Dinge
Natur und Natürlichkeit
Die Bilderführung
Fragmentarischer Nachtrag
Weltanschauung
Zwei Porträts
Chaplin
Asta Nielsen
Helmut H. Diederichs
Ihr müßt erst etwas von guter Filmkunst verstehen
Be la Bala zs als Filmtheoretiker und Medienpädagoge
Robert Musil
Ansätze zu neuer Ästhetik. Bemerkungen über eine Dramaturgie des Films
Andor Kraszna-Krausz
Be la Bala zs: Der sichtbare Mensch
Siegfried Kracauer
Bücher vom Film
Erich Kästner
Ästhetik des Films
(Author portrait)
Robert Musil, geboren 1880 in Klagenfurt, starb 1942 in Genf. 1906 erschien seine Erzählung Die Verwirrungen des Zöglings Törleß. 1921 begann er mit seiner Arbeit an seinem Roman Der Mann ohne Eigenschaften, der unvollendet blieb.
Siegfried Kracauer, geboren am 8. Februar 1889 in Frankfurt am Main, war Architekt, Soziologe, Filmkritiker und Geschichtsphilosoph. Er gilt als einer der bedeutendsten Feuilletonisten der Weimarer Republik und leitete von 1930 bis 1933 die Feuilleton-Redaktion der Frankfurter Zeitung. Mit Die Angestellten veröffentlichte Kracauer 1930 die erste empirisch-soziologische Studie in Deutschland. Er wird darüber hinaus zu den Begründern der Filmsoziologe gezählt. 1933 floh Kracauer mit seiner Frau nach Paris und 1941, nach Kriegsbeginn, nach New York. Am 26. November 1966 starb er dort an einer Lungenentzündung. Zu den wichtigsten Werken Kracauers zählen neben Die Angestellten u.a. die Theorie des Films, die Essaysammlung Von Caligari zu Hitler und der Roman Ginster.



