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Description
Der Begriff Vivisektionen bezeichnet Eingriffe an lebenden Organismen, die dem Zweck dienen, mehr über ihre Funktionsweise herauszufinden. In gewisser Weise wenden ein solches Verfahren auch die Theoretiker an, die Axel Honneth hier porträtiert: Sie greifen mit ihren Entwürfen in den Fluss der Ereignisse ein, um ihm Erkenntnisse abzuringen, die sie für ihre Theorien fruchtbar machen können. Ob nun Franz Rosenzweig zu Beginn des Jahrhunderts, Siegfried Kracauer während der Weimarer Republik oder Judith Shklar im Schatten des Holocaust, sie alle ziehen aus ihren Vivisektionen der Gegenwart Rückschlüsse auf einen angemessenen Begriff der Geschichte, der Gesellschaft oder der Politik. Das ambivalente Erbe Hegels
Franz Rosenzweig zu Beginn des Jahrhunderts
Logik des Fanatismus
John Dewey: Archäologie der deutschen Mentalität
Phänomenologie des Bösen
Aurel Kolnai
Der destruktive Realist
Siegfried Kracauer
Dispositive unseres Denkens
Robin G. Collingwood
Versuchungen eines Liberalen
Helmuth Plessner vor dem Nationalsozialismus
Die Gefährdungen des Wir
Amitai Etzioni: Sozialistische Tendenzen
Die Grenzen des »homo oeconomicus«
Albert O. Hirschman
Die Historizität von Furcht und Verletzung
Judith Shklar
Geschichtsschreibung als Befreiung
Quentin Skinner: Revolutionierung der Ideengeschichte
»Nach Weltuntergang«
Jan Philipp Reemtsma Axel Honneth, geboren 1949, ist Jack C. Weinstein Professor of the Humanities an der Columbia University in New York. 2015 wurde er mit dem Ernst-Bloch-Preis, 2016 für Die Idee des Sozialismus mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch ausgezeichnet. 2021 hielt er in Berlin seine vielbeachteten Benjamin-Lectures zum Thema des Buches Der arbeitende Souverän. »Den Denkbewegungen Honneths zu folgen, ist ... ein Vergnügen. Ein empfehlenswertes kleines Buch für all diejenigen, die Anregungen jenseits des vertrauten Werkkanons des 20. Jahrhunderts suchen.« Catherine Newmark Deutschlandfunk Kultur 20140717



