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Description
(Text)
Die Vertreibung der Osmanen im "Großen Türkenkrieg" (1683-1699) bedeutete für den Donauraum eine besondere Zäsur, mit der die "Einrichtung" der Herrschaft der Habsburger im zurückeroberten Königreich Ungarn begann. Unter schwierigen Bedingungen wurde ein Wandel eingeleitet, dessen Deutung bis heute in den Historiographien der betroffenen Nationen umstritten ist. Im Juli 1688 beauftragte Kaiser Leopold I. eine Kommission von sieben Personen mit der Ausarbeitung der Richtlinien für die Aufbauarbeit. In nur 15 Monaten wurde unter der Leitung des Bischofs von Raab, Leopold Kollonich, ein Gesamtwerk von etwa 500 Seiten erstellt, das später als das "Einrichtungswerk des Königreiches Hungarn" bekannt werden sollte.Diese Quellenedition beinhaltet über das Manuskript hinaus auch einen Entwurf ungarischer Magnaten, der als "ungarisches Einrichtungswerk" in die Historiographie einging, sowie sämtliche Akten, die mit der Entstehung dieser Werke zusammenhingen.
(Review)
"Insgesamt stellt die Edition des Einrichtungswerkes einen höchst erfreulichen Abschluss langjähriger Bemühungen dar. Dabei überzeugt insbesondere die Aufnahme der beigegebenen Anlagen und Aktenstücke, etwa die ungarischen Gegenvorschläge und die Beratungsprotokolle der Hauptdeputation. All diese lösen das Einrichtungswerk aus dem Status eines Einzelprojekts heraus, indem sie einen ganzen Debattenkontext in Quellenform verfügbar machen. Insofern dürfte das Werk nicht nur für die Geschichte der habsburgischen Herrschaft in Ungarn, sondern auch für vergleichende Arbeiten zu einem wichtigen Arbeitsinstrument werden." Justus Nipperdey Sehepunkte 11, 2011/10
(Author portrait)
Prof. Dr. János Kalmár ist Dozent am Lehrstuhl für Ungarische Geschichte des Mittelalters und der Frühneuzeit an der Eötvös Loránd Universität Budapest.Prof. Dr. János J. Varga ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften.



