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Description
Kinder mit Migrations- und Fluchthintergrund sind zuerst einmal Kinder und bringen doch oft belastende Erfahrungen mit sich: Migration aus einem anderen Kulturkreis, Fluchterfahrung oder gar die Auseinandersetzung mit einem traumatischen Erlebnis. Dieses Buch vermittelt wichtiges Hintergrundwissen und hilfreiche Handlungsstrategien. So werden frühpädagogische Fachkräfte in ihrer professionellen Haltung gestärkt und profitieren von praktischen Tipps zu den zentralen Themen: Beziehungsaufbau, kultursensible Erziehung, Spracherwerb, Umgang mit Traumata, Resilienz, Elternarbeit und geeigneten Materialien. Dabei sollten die PädagogInnen weder die angestammten Kita-Kinder und deren Familien noch sich selbst, ihr Team und eine gesunde Selbstfürsorge aus den Augen verlieren. Das Buch wurde für die 3. Auflage auf den aktuellen Stand gebracht. InhaltVorwort zur dritten Auflage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9Kinder mit unterschiedlicher Geschichte:Nazim, Selima und Edward . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11Flüchtlingskinder in der Kita . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13Zuerst einmal sind es Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14Herausforderung Migration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14Die Familie kommt aus einem anderen Kulturkreis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17Die Familie vertritt andere Glaubensrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18Die Familie spricht eine andere Sprache oder ist sprachlos . . . . . . . . . . . . . . . 19Der Lebensalltag unterscheidet sich stark . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21Staatliche, politische und gesellschaftliche Strukturensind völlig fremd . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22Geschlechter wachsen unterschiedlich auf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23Die Familie erlebt Fremdheit und Diskriminierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24Die Bleibeperspektive ist unsicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25Herausforderung Flucht, Vertreibung und Verfolgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26Die Familienstruktur ist zusammengebrochen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27Wichtige Familienmitglieder wurden zurückgelassenoder verloren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27Die Familie betrauert Verluste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28Die Familie ist noch im Überlebens- und Fluchtmodus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28Die Familie ist von Armut jeglicher Art betroffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29Kindgerechte Bedürfnisse werden nicht erfüllt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30Wichtige Bezugspersonen sind belastet oder traumatisiert . . . . . . . . . . . . . . . 31Falsche Erwartungen und aktuelle Perspektivlosigkeit lähmen . . . . . . . . . . . 32Herausforderung Trauma . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33Traumatische Ereignisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33Was bei einem Trauma im Gehirn passiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35Unterscheidung der Belastungsstörungen im ICD 11 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35Konkrete Reaktionsmuster bei einerPosttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38Resilienz und Resilienzförderung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41Ressourcen im Kind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Andrea Hendrich, Dipl.-Päd., Systemische Familientherapeutin, Mediatorin und Trainerin für Elterngruppen, hat langjährige Erfahrung in der Erziehungsberatung und ist Dozentin an der Caritas Don Bosco Fachakademie München.



