Grenzen der Männlichkeit : Der Androgyn in der französischen Kunst und Kunsttheorie 1750-1830. Diss. (2003. 255 S. 87 SW-Abb. 24 cm)

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Grenzen der Männlichkeit : Der Androgyn in der französischen Kunst und Kunsttheorie 1750-1830. Diss. (2003. 255 S. 87 SW-Abb. 24 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783496012863

Description


(Short description)
"Der Mann ist nur in gewissen Augenblicken Mann, die Frau aber ihr ganzes Leben lang Frau", heißt es 1762 in Rousseaus berühmten Erziehungsroman 'Emile'.
In diesem Buch untersucht die Autorin das Bild erotischer und effeminierter Männlichkeit im Übergang von höfischer zu bürgerlicher Gesellschaft.
Gegenstände der Studie sind Gemälde, Graphiken und Skulpturen von Künstlern wie Jacques-Louis David oder Anne-Louis-Girodet und kunsttheoretische, literarische sowie medizinische Texte von Johann-Joachim Winckelmann bis Honoré de Balzac.
(Text)
Mechthild Fend untersucht die erotische und effeminierte Männlichkeit im Übergang von höfischer zu bürgerlicher Gesellschaft. Der Androgyn stellt sich dabei als eine für Umbruchphasen charakteristische Krisenfigur heraus.Gegenstände der Studie sind Gemälde, Grafiken und Skulpturen von Künstlern wie Jacques-Louis David oder Anne-Louis Girodet und medizinische, kunsttheoretische sowie literarische Texte von Johann-Joachim Winckelmann bis Honoré de Balzac. Auch in Frankreich sind die klassizistischen Schönheitsideale von Winckelmanns Schriften zur Kunst des Altertums geprägt. Sie sind androzentrisch am Bild des Mannes orientiert. Die von einer einheitlichen, fließenden Linie konturierten Körperbilder entwerfen dabei ein ideales, klar umgrenztes Ich, das zugleich von Destabilisierung und Auflösung bedroht ist. In diesem Sinne sind die 'Grenzen der Männlichkeit' zu verstehen: es geht um Definitionen im Sinne einer Begrenzung, um Androgynie als ein Grenzphänomen zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit und um die Konturen als Bildzeichen für die Körpergrenze. Bei der Analyse der Bilder wird die Umrisslinie nicht nur als Stilelement des Neoklassizismus gesehen, sondern vor allem als Mittel der Körperbezeichnung, mit dem das Ideal eines männlichen Subjektes in geschlossenen Grenzen entworfen wird. In diesem Buch macht Mechthild Fend formanalytische Ansätze für die kunstgeschichtliche Geschlechterforschung nutzbar.
(Author portrait)
Mechthild Fend ist Kunsthistorikerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.