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Description
1938: Während sich in Deutschland und weiten Teilen Europas der Faschismus ausbreitet, hält Thomas Mann im amerikanischen Exil seine Rede »Vom zukünftigen Sieg der Demokratie«. Seine Botschaft ist klar: Soll die Demokratie dem Faschismus standhalten, muss sie sich fundamental erneuern. 90 Jahre später klingen Manns Fragen gespenstisch aktuell: Warum gewinnen autoritäre Bewegungen an Anziehungskraft? Was macht Demokratien widerstandsfähig? Wie steht es um den Pazifismus, wenn Krieg droht? Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey schlagen in ihrem Vorwort die Brücke in die Gegenwart. Die Wiederentdeckung einer großen Intervention des 20. Jahrhunderts. Thomas Mann, geboren 1875, war einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und eine bedeutende politische Stimme. 1930 warnte er in seiner Rede »Appell an die Vernunft« vor den Nationalsozialisten. Er emigrierte 1933, wurde 1936 ausgebürgert, lebte ab 1938 im US-amerikanischen Exil und starb 1955 in der Schweiz. Carolin Amlinger, geboren 1984, ist Professorin für Kultursoziologie an der Universität Freiburg. 2025 wurde sie gemeinsam mit Oliver Nachwey mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet. Ihre vieldiskutierten Bücher »Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus« (2025) und »Gekränkte Freiheit. Aspekte des libertären Autoritarismus« (2022) waren Spiegel-Bestseller. Oliver Nachtwey, geboren 1975, ist Professor für Soziologie an der Universität Basel. 2025 wurde er gemeinsam mit Carolin Amlinger mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet. Ihre vieldiskutierten Bücher »Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus« (2025) und »Gekränkte Freiheit. Aspekte des libertären Autoritarismus« (2022) waren Spiegel-Bestseller.



